COMPANY > PROJECTS          > PlayAlong-CDs von Beat Kaufmann
 

Hinweis zum Klangbeispiel:

Das Musikstück zeigt anhand verschiedener Ausschnitte das Weglassen der Solostimme. Die PlayAlong-CDs enthalten jeweils die Vollversion sowie, dem Instrument entsprechend, die Aufnahme ohne Stimme.

Demo

G.F. Händel: Hornpipe

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Grafische Partitur (zum Vergrößern auf das Bild klicken)

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http://www.orchester.beat-kaufmann.com/playalong/index.php



Anders als bei einem Live-Orchester werden bei der Produktion von Orchestermusik mit Samples die einzelnen Stimmen nach und nach aufgenommen. Daraus ergibt sich auch die Möglichkeit, einzelne dieser Stimmen wegzulassen. Die getrennt eingespielten Stimmen lassen eine Vielfalt von Abspielkombinationen zu.

Zudem bietet die sample-basierte Musikproduktion folgende Vorteile:

  • Jedes Tempo ist realisierbar.
  • Wenn nötig, ist absolute Tempostabilität garantiert.
  • Die Produktion ist gleichzeitig in verschiedenen Tonarten realisierbar (z.B. für transponierende Instrumente).

Der Schweizer Musiker und Komponist Beat Kaufmann, der einigen Usern bereits durch seine Online Tutorials und eine Vielzahl von Demos in der Demo Zone bekannt sein dürfte, entwickelte aus diesen Möglichkeiten mit seiner Firma Createc die Idee, mit Vienna Instruments PlayAlong-CDs herzustellen.

Die Serien PlayAlong Classic 1 und PlayAlong Orchester Classic 1 Classic1 umfassen bereits 15 CDs für die gängigsten Instrumente (z.B. Violine, Trompete, Klarinette, usw.). Der Musiker kann dabei die jeweilige Stimme auf seinem Instrument live zu verschiedenen Orchester- oder Kammermusikformationen spielen, da diese im Playback weggelassen wurde.

Der Schwierigkeitsgrad der Stücke reicht von L(eicht) über M(ittel) bis S(chwer), die Noten können gratis auf der Homepage des Komponisten heruntergeladen werden.

Das Repertoire eignet sich ideal dafür, um sich beispielsweise als Musikschüler auf das Mitspielen in einem Orchester vorzubereiten oder als Bassist einfach einmal zum Spaß alleine die Bass-Stimme im Orchester zu übernehmen.

Beat Kaufmann über die PlayAlong-CDs

„Orchestermusik mit Samples soll die echten Orchester-Einspielungen weder ersetzen noch verdrängen, aber diese Technik bietet alternative, ebenso interessante Vorteile: So kostet die Herstellung eines Tonträgers einen Bruchteil dessen, was entsprechende Live-Einspielungen mit Musikern verschlingen würden. Weil das Orchester aus den einzelnen Stimmen zusammengemischt wird, können danach beliebige Stimmen auch weggelassen werden.“

„Zu den oben erwähnten Vorteilen kommt hinzu, dass die hervorragend aufgenommenen Samples der Vienna Symphonic Library der Musik eine große Transparenz und Klarheit verleihen, was dem Live-Spieler sehr entgegenkommt, da er die einzelnen Stimmen gut hört. Ferner können schwierige Stellen so bearbeitet werden, dass das Orchester den Mitspielenden optimal unterstützt. Live-Einspielungen bieten bei den eben aufgezählten Vorteilen kaum einen Bearbeitungsspielraum.“

Über Beat Kaufmann:

Beat Kaufmann erstellte bereits 1975 erste Playbacks, um mit „richtigen Instrumenten“ dazu spielen zu können. Die ersten Einspielungen mit damals noch monophonen Synthesizern wurden mit einer Studer Revox A77 im mühseligen „Ping-Pong-Verfahren“ aufgenommen (bereits aufgenommene Spuren mussten immer wieder auf eine neue Spur zusammengefasst werden, um wieder neue Spuren verfügbar zu haben).

Im Laufe der Jahre entwickelte und perfektionierte Beat Kaufmann seine elektronischen „Orchesteraufnahmen“ ständig weiter, und die fortschreitende Technik trug ihren Teil dazu bei. In den 90er Jahren kamen Live-Aufführungen hinzu, die er jeweils für eine Live Rock Band, ein Streichorchester sowie vorproduziertem Synthesizer-Playback arrangierte.

Bei allen Konzerten bestand immer die Schwierigkeit, klassisch ausgebildete Orchestermusiker dazu zu bringen, einen „Groove“ oder „Swing“ in ihr Spiel zu bringen. Ebenso war es für die Streicher ungewöhnlich, sich an vorgegebene Tempi, Ritardandi usw. anzupassen – also quasi zu einem variablen Metronom zu spielen.

Kaufmann: „Heute besitze ich ein Orchester, das ALLES spielen kann. Die Vienna Symphonic Library spielt in jeder Tonlage, so schnell man will und jeden Groove – und das bemerkenswert realistisch. Die Musiker werden nie müde und spielen zu jeder Tages- und Nachtzeit! Ferner muss ich mich nie um eine optimale Aufnahmesituation kümmern. Die Vienna Symphonic Library hat dies für mich in der Silent Stage bereits hervorragend erledigt. Die trocken aufgenommen Samples lassen es zu, meine Performance in jedem gewünschten Konzertraum aufzuführen. Was will man mehr?“