Cow Audio Demos |
Fighting For Her Life |
|
Scene of Fatality |
|
Cow Video Demos |
Cow Screened (92 MB) |
|
Hospital Scene (69 MB) |
|
Equipment-Konfiguration von Stuart Fox bei diesem Projekt:
Mac Pro, MOTU's Digital Performer 6 mit Vienna Ensemble (Special Edition with additional Soprano Choir), EWQL Play, Spectrasonics Omnisphere, 4Front TruePianos, Musiclabs Realguitar 2 und Native Instruments Kore Player.
Links:
|
Der 30-minütige Dokumentarfilm „COW“ des Regisseurs Peter Watkins-Hughes erzählt die Geschichte von Cassie COWan, einem 17-jährigen Mädchen, das durch das SMS-Schreiben am Steuer einen furchtbaren Verkehrsunfall verursacht. Sie selbst überlebt den Unfall, doch verliert dabei zwei ihrer besten Freundinnen.
Der im Auftrag der Gwent Police in Wales entstandene Film war ursprünglich nur für die Ausstrahlung im Lokalfernsehen sowie zur Vorführung an Schulen gedacht, entwickelte sich jedoch binnen weniger Tage zu einem internationalen Phänomen: Über 6 Millionen Menschen haben Ausschnitte des Films bereits auf YouTube gesehen.
„Die Reaktionen auf den Film haben uns alle überwältigt“, sagte der Komponist Stuart Fox.
Stuart hat die Vienna Special Edition (Standard Library) und den Soprano Choir verwendet, um eine sehr einfühlsame, nachdenkliche Filmmusik zu schreiben, die direkt in das Unterbewusstsein der Zuhörer gelangt (durch die Verwendung von Subfrequenzen und sehr tiefen Registern) und die dadurch eine maßgebliche Rolle bei der Verstärkung des emotionalen Gehalts des Films spielt.
Stuart Fox über die Entstehung der Filmmusik:
„Ich musste eine musikalische Sprache finden, die die Geschichte unterstützt, ohne dabei den Zuschauer zu sehr in den Bann zu ziehen oder aber die Erzählung oder die schauspielerische Leistung zu untergraben. Mir war klar, dass ich durch eine falsche musikalische Entscheidung die Aussagekraft schwächen oder den Film gar komplett zerstören kann.“
„Durch die Verwendung der Vienna Symphonic Library veränderte sich meine Herangehensweise bei diesem Projekt grundlegend. Bevor ich Vienna Software verwendete, fürchtete ich mich alleine beim Gedanken an die Verwendung von Solostimmen oder eines einzelnen Holzblas- oder Streichinstruments.“
„Wenn ich nicht gerade das Budget für Session-Musiker hatte, hätte ich dies nie in Betracht gezogen, insbesondere nicht für einen so ausdrucksstarken Film wie diesen. Wenn ich so zurückdenke, war es eigentlich ganz normal für Komponisten, Musik auf eine ‘synthesizer- und sample-freundliche Art’ zu schreiben, aber die überwältigende Entwicklung von Virtuellen Instrumenten, im Besonderen der Vienna Symphonic Software hat Studiokomponisten geholfen, aus diesen Gewohnheiten und Zwängen auszubrechen.“
„Der Regisseur Peter Watkins-Hughes hat mir bei der Filmmischung gesagt, er hätte nie geglaubt, dass die Musik, die wir gerade mischten, zu 100 % computergeneriert war und verriet, dass die Szene nach dem Unfall, in der die Helikopter abheben, sogar besser als der Temp(orary) Score klingt“ (Anm.: Temp Score = bestehende Musik, die für den Rohschnitt des Films unterlegt wird, in diesem Fall eine echte Orchesteraufnahme).“
„Das war nicht das erste Mal, dass ich solche Reaktionen bekam, seit ich die Vienna Symphonic Library verwende“, so Komponist Stuart Fox weiter.
|