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Hören Sie alle 3 nominierten Stücke zum Filmausschnitt hier:

1. Preis, Roman Kariolou

2. Preis, Christof Unterberger

3. Preis, Gerrit Wunder

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V.l.n.r.: Martin G. Tichy (Vienna Symphonic Library), Roman Kariolou, Dorothee Badent (in Vertretung von Gerrit Wunder), Christof Unterberger, Bruce Broughton (Vorsitzender der Jury).

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In der Geschichte der Filmmusik führte einst ein direkter Weg von Wien nach Hollywood, der heute vielleicht etwas in Vergessenheit geraten ist. So wurde der berühmte Hollywood-Sound des „Goldenen Zeitalters“ der 30er und 40er Jahre, wie er u.a. in Filmen wie „Vom Winde verweht“, „Die Abenteuer des Robin Hood“ oder „House of Frankenstein“ zu hören ist, in erster Linie von Wiener Komponisten wie Max Steiner, Erich Wolfgang Korngold oder Hans Julius Salter geprägt. Ihr Einfluss ist noch heute in Filmpartituren von Jerry Goldsmith, John Williams und vielen Anderen gegenwärtig.

Für junge Komponisten war es noch nie einfach, den Kontakt zu Regisseuren und Produzenten zu finden und die Chance zu erhalten, ihr Werk einem großen Publikum im Rahmen einer öffentlichen Aufführung, gespielt von einem professionellen Orchester, näher zu bringen. Dies war einer der Gründe, den Wiener Filmmusikpreis 2009 ins Leben zu rufen.

Die Teilnehmer mussten eine 4:30 minütige Szene aus dem Film „Krieg und Frieden“ vertonen, die eigens für den Wettbewerb von Regisseur Robert Dornhelm zur Verfügung gestellt wurde. Eine hochkarätig besetzte Jury wählte im Rahmen des Internationalen Filmmusik-Symposiums an der Wiener Universität für Musik und darstellende Kunst, bei dem u.a. auch renommierte Persönlichkeiten wie Bruce Broughton, John Axelrod, Nicholas Dodd und David Arnold Vorträge hielten, aus den insgesamt 61 Einreichungen die drei besten Kompositionen aus:
  1. Roman Kariolou (Gewinner des Wiener Filmmusikpreises 2009)
  2. Christof Unterberger (2. Platz)
  3. Gerrit Wunder (3. Platz)

Es war dabei kein Zufall, dass alle drei nominierten Komponisten einschließlich des Gewinners die Samples und virtuellen Instrumente der Vienna Symphonic Library bereits seit Jahren einsetzen. Allen Dreien wurde eine Vienna Instruments Collection ihrer Wahl überreicht. Die Komposition von Roman Kariolou, dem Gewinner des mit € 7.000,- dotierten Wiener Filmmusikpreises, wurde zudem am 14. Oktober 2009 vom ORF Radio Symphonieorchester live zur Filmsequenz im Wiener Konzerthaus aufgeführt.