Reflectere Opus 1, Solo Strings |
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Reflectere Score page 1
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Ein modernes Meisterwerk
James B. Maxwell brachte die in seinem Studio geschaffene Originalpartitur zur Live-Aufführung in einem Konzertsaal in Vancouver.
Vor sieben Jahren vollzog er den Wechsel vom klassischen „Papier-und-Feder-Komponisten“ zur Arbeit und Produktion mit Samples im Studio. James B. Maxwell, ein rein intuitiver Komponist, hat mit Opus 1 und den Solo Strings jene Libraries gefunden, die es ihm ermöglichen, Klangmuster nach seiner Vorstellung zu schaffen, ohne sich mit technischen Beschränkungen herumschlagen zu müssen.
Während des Komponierens verwendete James B. Maxwell durchwegs die Samples der Vienna Symphonic Library. Er fand neue und wahrhaft inspirierende Ausdrucksmöglichkeiten für seinen atonalen/impressionistischen Stil, und er schuf reflectere, ein gleichermaßen expressives wie romantisches Quintett. Der „mock up“, den Sie nun hören, wurde mit Opus 1 und Solo Strings der Horizon Series erschaffen das Klavier ausgenommen.
Am 17. Oktober 2004 fand die Uraufführung von reflectere im Vancouver East Cultural Centre im Auftrag von Standing Wave und dem British Columbia Arts Council statt. Die ausführenden Mitglieder von Standing Wave sind A-K Coope (Klarinette), Rebecca Whilting (Violine), Peggy Lee (Cello), Allen Stiles (Klavier) und Vern Griffith (Schlagzeug).
„Musikalisch gesprochen habe ich mich in den letzten Jahren einer rein intuitiven Kompositionsmethode zugewandt hier denke ich vor allem an meine Herangehensweise an die Form. Ich folge keinem vorgegebenen Plan, sondern treffe momentane Entscheidungen, wie sich die Komposition entwickeln wird. Das ist einer der Hauptgründe, weshalb ein Computersystem auf VSL-Basis für mich ideal ist.“
„Was mir bei der Arbeit mit der Vienna Symphonic Library sofort auffiel, war der gewaltige Unterschied, den es machte, beim Komponieren echtes Legato einsetzen zu können. Plötzlich stand mir die unendliche Vielfalt musikalischer Phrasierungen zur Verfügung sogar in meiner notationsbasierten Arbeitsweise und meine musikalische Vorstellungskraft wurde sofort angeregt. Es mag paradox erscheinen, aber ich begann auf eine Weise zu arbeiten, wie ich es nicht mehr getan hatte, seit ich Samples benütze ich hörte ganze Passagen zuerst im Kopf, um sie dann ‚zu Papier‘ zu bringen grundsätzlich in ihrer endgültigen Form. Nach Jahren, in denen ich mich mehr oder weniger von meinem Computer kontrolliert gefühlt hatte, saß ich plötzlich wieder am Steuerrad und sagte meinem Computer genau, was ich hören wollte, und hörte es dann auch mit jedem ausdrucksvollen Detail an der richtigen Stelle.“
Reflectere, eine mit Samples der Vienna Symphonic Library geschaffene Originalpartitur, wurde live im Konzertsaal aufgeführt.
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