Künstlerische Leitung: Sven Sören Beyer
Komposition: Christian Steinhäuser/Sasse Baumhof
Libretto: Christiane Neudecker
Orchester: Vienna Symphonic Library
Ausstattung: Pedro Richter
3D-Design: André Pleil/Reik Zerbster
Videokunst: Dieter Jauchmann/Sven Sören Beyer
Softwarekunst: Frieder Weiß
Mit: Eir Inderhaug/Olga Szwajgier/Damon Nestor Ploumis/Lydia Klement/Peggy Ziehr
Demo |
| Nichts ist schneller als Licht |
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www.phase-7.de
www.vsl.co.at
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Eine Cross-Media-Oper von phase7 performing.arts
Uraufführung mit der Vienna Symphonic Library in Berlin
Anlässlich des Einstein-Jahres 2005 wurde im eigens errichteten Media Dome auf dem Berliner Bebelplatz am 11. Juni die Oper C the speed of light uraufgeführt.
In dem 20 Meter hohen, kugelrunden Zelt inszeniert die Berliner Künstlercompany „phase7 performing arts“ die Visionen und Erkenntnisse Albert Einsteins über Licht und Raum in einem phantastischen Multimedia-Spektakel. Über den Köpfen der Zuschauer spannt sich das Bühnenbild als 360°-Rundum-Videoprojektion, in dem 3D-Animationen, Video-Visualisierungen und traditionelle Theaterelemente zu einer modernen, neuartigen Operninszenierung verschmelzen. Die drei Live-Sänger werden von elektronischen Sounds und einem virtuellen Orchester begleitet: Die orchestralen Teile der Oper wurden komplett mit der Vienna Symphonic Library realisiert, die in Dolby Surround 7.1 erklingt.
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Fotos: phase7
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C the speed of light
In dieser Einstein gewidmeten Oper verbinden die Komponisten Christian Steinhäuser und Mathias Baumhof klassisch harmonische Orchesterklänge mit elektronisch verfremdetem Tonmaterial. Die klare Ordnung und Struktur des Werkes wird immer wieder durch verzerrte Passagen gebrochen. Inspiriert durch die Auseinandersetzung mit Einsteins Theorien werden Gesetzmäßigkeiten erstellt, um dann als nur relativ gültig entlarvt zu werden. Der Extremsopran der Stimmakrobatin Olga Szwajgier stößt an den Rand des Wahrnehmbaren, durch ihre extreme voice extension method erreicht sie Höhen und Stimmmodulationen, die die von uns akzeptierten Grenzen immer wieder überschreiten.
„phase7 performing.arts“ ist bekannt für ihre Aufsehen erregenden Multimedia-Inszenierungen (u. a. in Spanien, Dubai, Kuwait). Christian Steinhäuser, ein erfahrener Komponist in der deutschen Film- und Werbeszene, ist schon seit einiger Zeit User der Vienna Symphonic Library und komponierte unter anderem die Titelmusik zum Film Hotel von Jessica Hausner. Schon seit langem arbeitet er mit Sample-Libraries. Der Schwerpunkt seiner Kompositionen liegt auf der Verbindung moderner Sounds und Software mit klassischem Orchester. Mathias Baumhof ist bekannt als Spezialist für Sound-Programming und Klangerzeugung, immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, modernste Computertechnologien für Komposition und Bühnenaktion einzusetzen. Seit 1997 ist Baumhof musikalischer Leiter bei phase7, mit denen er zahlreiche Kompositionen und Produktionen im In- und Ausland realisierte, z.B. „Strange Particles“ (1999) oder „Delusions“ (2004).
Christian Steinhäuser über seine Arbeit mit der Vienna Symphonic Library:
„Bei Beginn der Komposition zu “C the speed of light” arbeitete ich mit der First Edition ohne Performance Set. Damals war ich schon sehr zufrieden mit der Library. Nachdem ich dann aber die Pro Edition bekam, fiel mir wirklich auf, dass jede Idee im Arrangement ohne Probleme umzusetzen ist. Die Solo-Instrumente mit der Möglichkeit Legato zu spielen ist fantastisch. Endlich musste man sich nicht mehr hinter einem „Gnadenhall“ verstecken. Jede Instrumentengruppe kann alleine stehen, Staccato wie auch die individuelle Dynamiksteuerung klingen authentisch. Durch den Einsatz der Library konnten Änderung und Wünsche der künstlerischen Leitung bei den Proben mit den Sängern schnell und problemlos umgesetzt werden.
Wir möchten dem ganzen Team der Vienna Symphonic Library herzlich danken. Ohne Euch wären wir nicht zu diesem Ergebnis gekommen!“
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