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Bacos spielt Chopin

Vielleicht verbinden Sie mit Chopin ja nur den international erfolgreichen Hit „I like Chopin“ aus den frühen 80er-Jahren. Für Guy Bacos jedenfalls zählen die virtuosen Klavierwerke des polnischen Komponisten zu seinen absoluten Lieblingsstücken. Mit der neuen Version 1.1 des Vienna Imperial hat er die Etüden op. 10 und op. 25 neu eingespielt und zeigte sich verblüfft, wie einfach sich jetzt der Flügelklang an die individuellen Bedürfnisse anpassen lässt: „Durch die Möglichkeit, die Lautstärken der Register und sogar einzelner Töne individuell anzupassen, konnte ich den Etüden einen ganz besonderen Glanz verleihen“.

Hören Sie hier alle Etüden op. 10 und op. 25!
 


Mehr als nur Fingerübungen für Fortgeschrittene

Die 24 Etüden op. 10 und op. 25 entstanden zwischen 1829 und 1832 und wurden erst nachträglich zu gattungsgebundenen Gruppen zusammengefasst. Sie zählen heute zu den Repertoire- und Pflichtstücken jedes Konzertpianisten. Ihre Virtuosität verlangt vom Spieler höchste Konzentration, aber auch eine körperliche Kraftanstrengung und Ausdauer, die sich alleine durch ihre Länge und die Gleichförmigkeit der auszuführenden Bewegungen ergibt. Die Stücke sind jedoch mehr als nur akrobatische Fingerübungen – sie zeichnen sich durch lyrische Melodik, modulationsreiche, chromatische Harmonik, vor allem aber durch ihren enormen klanglichen Farb- und Ausdrucksreichtum aus und decken damit das gesamte Spektrum des Instruments ab.

 

frederic_chopin_150x180.jpgFrédéric Chopin wurde 1810 in Żelazowa-Wola bei Warschau als Sohn eines französischen Vaters und einer polnischen Mutter geboren. Er galt als Wunderkind, Bach und Mozart zählten zu seinen großen Vorbildern, und bereits im Alter von sieben Jahren komponierte er die Polonaisen in B-Dur und G-Moll. 1892 führte ihn eine Konzertreise nach Wien, ab diesem Zeitpunkt lebte er wechselweise in Warschau, Wien und Paris, ab 1831 vorwiegend in Paris, wo er auch Kontakt zu Berlioz und Liszt pflegte. Seinen Lebensunterhalt finanzierte Chopin zunächst mit Konzerten, wobei er den intimen Rahmen der Salons gegenüber den großen Konzertsälen bevorzugte. Später widmete er sich vermehrt dem Unterrichten und nutzte die Sommermonate zum Komponieren. Der Revolution 1848 entging Chopin durch eine mehrmonatige Reise nach Großbritannien. Nach Paris zurückgekehrt, verstarb er 1849 im Alter von nur 39 Jahren vermutlich an Tuberkulose.
 

guy_bacos_150x195.jpgGuy Bacos begann bereits im Alter von acht Jahren mit dem Klavierspielen und entdeckte schon früh seine Begabung zum Improvisieren und Komponieren. Seine Studien schloss er an der McGill University (Komposition) sowie an der University of Montreal (Klavier) ab. Guy Bacos ist bereits seit vielen Jahren professioneller User sämtlicher Produkte der Vienna Symphnic Library. Seine Produktionen reichen von Eigenkompositionen und Orchester-Bearbeitungen bis hin zu Einspielungen großer Werke bekannter Komponisten. Guy Bacos lebt und arbeitet als freischaffender Pianist und Komponist im kanadischen Montreal.
 

Weitere Werke und Einspielungen von Guy Bacos hören Sie auf unserer DEMO ZONE und auf http://guybacos.com/.