Silent Stage
Ein Raum zum Wohlfühlen
für Samples und ihre Geburtshelfer
Welches Studio bietet optimale Bedingungen, um eine wirklich authentisch klingende Orchester Sample Library zu entwickeln und kann obendrein 3 Jahre lang durchgehend gemietet werden? So eine Sound Stage musste also erst einmal geschaffen werden. Mit einem Akustik-Design, das für den einzigen Zweck entwickelt wurde: die Schaffung von Samples mit Orchesterinstrumentarium. Hier finden sowohl die einspielenden Musiker als auch die Tontechniker die optimalsten Bedingungen, um perfekte Samples einzufangen.
Der Aufnahmeraum besteht aus 3 Schichten: einer Aussenhalle, einer Innenhalle, beide aus Massiv-Mauerstein und jeweils auf einem eigenen Fundament, sowie einer weiteren Vorsatzschale aus Gipskarton-Platten. Die dadurch erzielte Schalldämmung nach aussen beträgt über 90 dB. Die üblicherweise bei Verstärkungsgraden von über 60 dB (z. b. bei pianissimo-Samples) auch in den besten Studios auftretenden Nebengeräusche wie Wind, Vogelgezwitscher oder Damenschuhe bleiben draussen. Selbst der Hubschrauber blieb lautlos. Nur gegen das Magenknurren ist noch kein Kraut gewachsen, weswegen Musiker mit Verdauungsproblemen regelmäßig alle Terminplanungen über den Haufen werfen.
Eine weitere Besonderheit der Silent Stage stellen die zwei Regieräume dar: Während in der ersten Abhöre die technische Qualität der Aufnahmen bei maximaler Aussteuerung überwacht wird, überprüft in der zweiten Abhöre der musikalische Leiter die künstlerische Qualität (ohne Nachregelung) der Ausführung, da als oberste Maxime der Vienna Symphonic Library absolute Authentizität gilt. Ziel ist, dass das aufzunehmende Instrument aus den Monitoren der zweiten Abhöre genau so klingt, wie wenn man direkt vor dem Musiker stünde.
| Kontrabass-Gruppe in der Silent Stage |
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Akustik-Design in der Silent Stage
von tonarchitektur Willensdorfer
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| Trennung zwischen Aussenhalle und Innenhalle, hier rechts ein Regieraum, links der Aufnahmeraum |