Herbs Vision
Die vollkommene Orchester Sample Library –
vom Traum zur Wirklichkeit
Ehemals substituierender Cellist bei den Wiener Philharmonikern, wandte sich Herb Tucmandl dem Film zu. Kamera, Regie, und natürlich orchestrale Filmmusik. Aber das Dilemma war: keine Budgets für richtige Orchestereinspielungen, und die Sample Libraries auf wenigen CD-ROMs zwängten seine bisweilen ausufernde Kreativität in das immer gleiche Korsett.
Das wollte Herb Tucmandl ändern. Anfangs war es bloß der belächelte Traum von der idealen Orchester Library. Dann waren es hunderte durchwachte Nächte, in denen Herb das Konzept einer wirklich authentisch klingenden Orchester Sample Library ausbrütete. Es folgte die Probe auf´s Exempel: Herb schnappte sich sein Cello, spielte im Studio einige tausend Samples ein und wollte es wissen. Mit der anschließenden Demo-Produktion überzeugte er Insider und Experten – und sogar einen entschlussfreudigen Investor.
Jetzt musste er nur noch genügend abgespacte Orchestermusiker (ein Widerspruch in sich?) finden, die eine Herausforderung darin sahen, sich im Aufnahmenraum monatelang perfekte Einzeltöne abzuringen. Und ein paar Dutzend hartgesottene Sound Engineers, die bereit waren, sich jahrelang in Edit-Suiten zu pferchen, um den Terabytes an Sounddaten den richtigen Drive zu geben. Sie ahnen es bereits: kein Problem für den wildentschlossenen Visionär. Das Unternehmen Vienna Symphonic Library konnte abheben.