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Tiefes Register Wiener Oboe: b – a1 Französische Oboe: b – f1
Die tiefen Oboentöne klingen dick, schwer und düster, die tiefsten Töne entfalten noch eine große Klangkraft. Pianissimo-Töne wirken flötenartig.
Mittleres Register Wiener Oboe: b1 – a2 Französische Oboe: fis1 – b2
Hell, eindringlich, näselnd – hier entfaltet sich der charakteristische ausdrucksvolle Oboenklang am besten. Viele Oboensoli nutzen diesen Klangbereich, der vielfältige Ausdruckmöglichkeiten bietet: heitere ländliche Szenen, idyllische Hirtenromantik, tänzerische Ausgelassenheit, Beschaulichkeit, Trauer, Klage, Einsamkeit und Sehnsucht.
Hohes Register Wiener Oboe: b2 – g3 (a3) Französische Oboe: h2 – g3 (a3)
Die Oboentöne verlieren in der Höhe sukzessive an Klangkraft, Substanz und Ausdrucksfähigkeit. Die Töne ab d3 klingen schon spitz und eng und werden erst in neuerer Orchesterliteratur verlangt. Die höchsten Töne (g3, a3) haben einen beißend-schrillen Charakter.
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