|
In historischen Parts gibt es verschiedene Notationsweisen:
Im Altschlüssel klingend notiert (z.B. bei Bach);
Im Basschlüssel eine Oktave tiefer als der Klang (in Italien vom späten 18. bis zur Hälfte des 19. Jahrhunderts, z.B. in Rossinis „Wilhelm Tell“-Ouvertüre, um die Stimme für einen Fagottisten, der sie ausführte, lesbar zu machen, d.h. der Fagottist konnte die notierten Töne so greifen wie auf dem Fagott und auf dem Englisch Hirn kamen die richtigen Tonhöhen heraus );
Im Mezzo-Sopranschlüssel klingend notiert (in Frankreich zwischen 1820 und 1840). Bei dieser Notation genügt es, wenn die SpielerInnen einfach den Mezzo-Sopranschlüssel durch den Violinschlüssel ersetzen und die daraus resultierenden Tonhöhen wie gewohnt greifen. Dies entspricht automatisch der modernen um eine Quint transponierenden Notation.
|