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NOTATION  

 

„Französische Notation“

 

 

Die Bassklarinette in B wird heute im Violinschlüssel eine große None höher als der Klang notiert.

Diese Notationsweise ist als „französische Notation“ bekannt und für den Spieler am angenehmsten zu lesen, da sie der für alle Klarinetteninstrumente üblichen Notation entspricht: Die notierte Stimme bezeichnet eigentlich den Griff, der bei allen Klarinetten auf dieselbe Weise ausgeführt wird, die Tonhöhe ergibt sich aus der Stimmung des Instruments (das Instrument klingt um das seiner Stimmung entsprechende Intervall transponiert).

 

Andere Notationsarten

 

 

In der Vergangenheit wurden neben der französischen Notation auch andere Notationsarten verwendet.

Deutsche Notation

Die Notierung der Bassklarinette in B erfolgt im Bassschlüssel eine große Sekund über dem Klang (Bassklarinette in A: kleine Terz über dem Klang).

Besonders hohe Töne sind im Violinschlüssel, ebenfalls eine große Sekund (kleine Terz) höher notiert. Diese Schreibweise wurde z.B. von Richard Wagner oder Richard Strauss verwendet.

Gemischte Notation

Im Bassschlüssel wird „deutsch“ (Notation gr. Sekund über Klang) notiert, im Violinschlüssel „französisch“ (Notation eine None über dem Klang). Diese Notationsweise verwendete z.B. Nikolaj Rimskij-Korsakow.