|
Zwischen den F-Löchern ist der Steg aus Ahornholz positioniert, 30 mm hoch und 40 mm breit, und wird durch den Saitendruck an die Decke gedrückt. Er überträgt die Saitenschwingungen über zwei kleine Füße auf die Decke. Kleinste Änderungen seiner Höhe, Dicke, Schnittform und seiner Position auf der Decke wirken sich auf den Klang aus. Ältere Modelle waren wesentlich robuster als heutige.
Der Bassbalken ist ein 28 cm langes und 5 mm breites Stück aus Ahorn- oder Tannenholz. Er ist unter dem linken Fuß des Steges (G-Saite) an der Innenseite der Decke länglich aufgeleimt und überträgt die Schwingungen des linken Stegfußes, die tiefen Töne, auf die Decke.
Der Stimmstock, ein 6 mm dicker Stab aus Fichtenholz, wird neben den rechten Stegfuß gesetzt und zwischen Boden und Decke geklemmt. Wegen seiner Bedeutung für den Klang wird er oft als die „Seele“ der Violine bezeichnet. Er überträgt die Schwingungen der hohen Saite auf den Boden. Bereits kleinste Veränderungen seiner Position wirken sich auf das Klangbild aus.
|