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  • Ballade für Bassklarinette
  • The Doubt
  • Gloucester
  • Solo for Bass clarinet

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Bassklarinette - Tonerzeugung

Die Tonerzeugung erfolgt nach denselben Prinzipien wie bei der Klarinette in B:

Das Rohrblatt wird auf die Unterlippe gelegt, die an die unteren Zähne gedrückt wird, während die oberen Zähne den Schnabel an der geschlossenen Seite fixieren. Das Rohrblatt des Mundstückes wird beim Anblasen durch den Lippendruck, den Luftdruck und die Berührungsfläche zwische Rohrblatt und Unterlippe kontrolliert und in Vibrationen versetzt. Das Rohrblatt gibt seinerseits Energie an die Luftsäule im Inneren des Instrumentes weiter und regt diese zum Schwingen an.

Griffweise

Die Töne der Klarinettenskala werden entweder durch Öffnen oder Schließen des entsprechenden Tonloches mit Hilfe der Klappen bzw. durch eine Griffkombination erzeugt. Es wird großteils dieselbe Griffweise angewandt wie auf der Klarinette in B, der Klang ist um eine Oktave tiefer.

Der Tonumfang der Klarinette in B reicht in der Tiefe bis zum notierten e (klingend d). Auf der modernen Bassklarinette wird diese Skala in der Tiefe durch vier zusätzliche Klappen erweitert, sodass noch klingend Des, C, H1 und B1 gespielt werden können Die tiefsten Töne werden in der iteratur des 20. Jahrhundert immer wieder verlangt, besonders im russischen Repertoire, z.B. in Sergej Prokofjews „Romeo und Julia“.

Die Bassklarinette (sowie das Bassetthorn) hat im Unterschied zu den hohen Klarinetten zwei Überblasklappen. Dank der zweiten Überblasklappe muss das Tonloch für das notierte b dadurch nicht als Überblasloch genutzt (und bei allen hohen Tönen ab dem notierten h1 geöffnet) werden.

Spielhaltung

Die Bassklarinette wird meist sitzend gespielt und vom Spieler mit dem Stachel am Boden aufgestellt. In stehender Spielposition wird sie (wie das Saxophon) mit einem Riemen gehalten.