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  • Six Studies II - Andante (Tuba)
  • Six Studies VI - Allegro (Tuba)
  • The Tuba Express
  • Tuba Rhapsody

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Basstuba
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Basstuba - Kurzportrait

Basstuba in F
Englisch: bass tuba in F
Französisch: tuba basse en fa
Italienisch: tuba bassa in Fa

Gegenwärtig wird die Tuba in vier Stimmungen verwendet: Die Basstuba in F und Es, die Kontrabasstuba in C und B. In österreichischen und französischen Orchestern werden Tubas in F und B verwendet, wobei die Kontrabasstuba in B vor allem im Opernorchester ihren Platz hat. In einigen Regionen Deutschlands, im skandinavischen und britischen Raum und in den USA ist die Tuba in C mit vier Ventilen als eine Art Universalinstrument üblich: nicht nur im Orchester, sondern auch in der Kammermusik und als Soloinstrument.

Tubas werden in vier verschiedenen Formen gebaut und tragen mehrere Bezeichnungen: in ovaler Form; als Sousaphon (runde Form, aus Plastik mit nach vorn gerichteter Stürze; wird für Marschzwecke über die Schulter gehängt); als Helikon (runde Form) und schließlich in Tubaform (längliche Form mit nach oben gerichteter Stürze). Ebenso existiert eine Vielfalt an Größen, Mensuren und Ventilsystemen.

Das Schallstück führt entweder links oder rechts am Kopf des Tubisten vorbei, dies hängt unter anderem von der Art der Ventile ab: Périnetventile oder Drehventile sind in gleicher Weise üblich. Die Doppeltuba besitzt ein Ventil, mittels dessen man zwischen zwei Grundstimmungen umschalten kann, sie ist eine Kombination aus Bass- und Kontrabasstuba.

Die Bass- und Kontrabasstubas sind die größten und tiefsten Blechblasinstrumente sowohl des Orchesters (wo der Tubist mit den Posaunisten in einer Gruppe sitzt) als auch der Harmonie- und Militärmusik. Während in der Harmonie- und Militärmusik neben Tubas in Es, C und tief B auch andere Instrumente aus der Familie der Ventilbügelhörner aller Stimmlagen vertreten sind (Kornett, Flügelhorn, Euphonium), ist die Basstuba im modernen Orchester das einzige Instrument dieser Art.

Périnet-Ventil

Auch: Pumpventil. 1838 von Francois Périnet in Paris patentiertes Ventil, das eine Weiterentwicklung des 1814 von Heinrich Stölzel in Berlin vorgestellten Schubventils darstellt. Neben dem Drehventil bei Blechblasinstrumenten weltweit am häufigsten eingesetzt.

Drehventil

Auch: Zylinderventil. 1835 von Joseph Riedl in Wien entwickeltes Ventil, das heute neben dem Périnet- bzw. Pumpventil bei Blechblasinstrumenten weltweit am häufigsten verwendet wird.

Klassifikation
Aerophon, Polsterzungeninstrument, Blechblasinstrument. Gehört zur Familie der Ventil-Bügelhörner

Material
Messing, Goldmessing, Neusilber, Goldlack

Mundstück
Bechermundstück

Rohr
Länge ca 350–400 cm, Bohrungsverlauf kontinuierlich konisch

Mensur
Sehr weit, Innendurchmesser ca. 17,3–19,5 mm

Ventile
4 bis 6 Ventile (Senkung um 1, ½, 1½ Töne, Quartventil, Quintventil – dieses kann auch ein Kompensationsventil mit großem Ganzton sein. Das 6. Ventil ist ein Kompensationsventil mit großem Halbton)

Stürze
Randdurchmesser 35,5–41,9 cm