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Wagnertuba - Kurzportrait

Wagnertuba, Horntuba, Ringtuba, Rheingoldtuba
Englisch: Wagner tuba
Französisch: Wagner tuba
Italienisch: Wagner tuba

Die von Richard Wagner für den „Ring des Nibelungen“ erdachten Wagnertuben – auch Ringtuben, Horntuben, Rheingoldtuben genannt – werden in zwei Größen gebaut: in B (Tenorinstrument) und in F (Bassinstrument). Seit ihrer Einführung in das Symphonieorchester werden sie jeweils paarweise besetzt und von Hornisten gespielt, da sie dasselbe Mundstück verwenden.

Spielweise und Haltung bestätigen den ganz vom Waldhorn bestimmten Charakter – die vier Ventile werden mit der linken und nicht wie bei den sonstigen Tuben mit der rechten Hand gespielt. Im Gegensatz zum Horn zeigt das Schallstück beim Spielen nach oben.

Somit sind Wagnertuben aufgrund ihrer konischen Bohrung, die zwar schwächer konisch ist als bei der Basstuba, zur Gruppe der Bügelhörner zu zählen, jedoch der Spielweise und dem Klangcharakter nach zu den Hörnern.

Klassifikation
Aerophon, Polsterzungeninstrument, Blechblasinstrument. Gehört zur Familie der Ventil-Bügelhörner

Material
Messing, Goldmessing, Neusilber, Goldlack

Mundstück
Trichtermundstück (wie beim Horn)

Rohr
In B: 290 cm lang
In F: 380 cm lang
Bohrungsverlauf: konisch-zylindrisch-konisch

Mensur
Eng (etwa wie beim Horn), Innendurchmesser ca. 10,8–11 mm

Ventile
In B: 4 Ventile, Senkung um: 1, ½, 1½ Töne, Quartventil (Vertiefung um eine Quart). Zylindermaschine (Drehventile)
In F: 4 Ventile, Senkung um: 1, ½, 1½ Töne, Quintventil (Vertiefung um eine Quint)

Schallstück
Mittelweit ausladend