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  • Celestial Castle
  • Children's Song
  • Solo for Celesta

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Celesta
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Celesta - Klangverbindungen

  • Der Klang der Celesta ist relativ leise und von weichem Eindruck, er kann sich gegenüber anderen Instrumenten schwer durchsetzen.
  • Auch die dynamische Bandbreite ist gering, viel geringer als beim Klavier.
  • Der Nachklang entspricht etwa dem des Klaviers in den entsprechenden Registern.
  • Der Klang reicht von der mittleren Lage (c) bis in die höchste Lage (c5 ).

Aufgrund ihres Klanges erfüllt die Celesta Aufgaben, die klangfarblicher Natur sind – und weniger melodisch, harmonisch oder rhythmisch motiviert. In Kombination mit anderen Instrumenten hat die Celesta grundsätzlich klangaufhellende Wirkung. Als Klangpartner sind besonders die Harfe, die hohen Streicher und die Holzbläser (besonders die Flöte) geeignet. Der weiche Klang der Celesta sticht in Klangverbindungen weniger durch als der Klang des Glockenspiels.

Aufgaben der Celesta

Die Aufgaben der Celesta im Zusammenspiel lassen sich in drei Hauptbereiche zusammenfassen:

  • Das Setzen von Glanzpunkten in Form von Einzeltönen oder Akkorden (ähnlich wie Triangel oder Glockenspiel). In diesem Fall ist ihr Klang als solcher gut hörbar. Spielen von Melodieausschnitten.
  • Das Verdoppeln von anderen Stimmen im Unisono oder in der Oktave oder Doppeloktave, Terz oder Quint. In diesen Fällen verschmilzt ihr Klang mit dem der anderen Instrumente zu einem Gesamteindruck, der dem Mixturregister einer Orgel ähnlich ist. Dieser Effekt wird zum Beispiel in Maurice Ravels Boléro gebildet.
  • Pianistische Spielfiguren aus glissandoartigen Skalen, Arpeggien, Oktavtremoli verleihen bewegten Orchesterstellen einen silbrigen Glanz. Gustav Mahler (z.B. 6. Symphonie) und Béla Bartók (u.a. Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta) verwendeten die Celesta auf diese virtuose Art, deren Ausführung einen Pianisten erfordert.

Die drei beschriebenen Aufgaben beziehen sich auf eine dünne, eher kammermusikalische Besetzung.

Die Celesta fungiert auch als Glockenspielersatz, um schwierige Parts auszuführen, die für das klanglich unbefriedigende Klaviaturglockenspiel geschrieben wurden.