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Große Flöte - Klangcharakter

Luftig, leicht, poetisch, weich, leuchtend, schwebend, ätherisch, füllig, zart, graziös, durchdringend, brillant, klar, schrill, hell, silbrig, windig, pfeifend, wispernd, summend, filigran, hauchend, atmend.

Der Klang der großen Flöte gestaltet sich durchgehend sehr homogen, nur die tiefsten und höchsten Töne fallen etwas aus der Reihe.

Tiefes Register
h – h1

Die tiefsten Töne klingen, da sie obertonarm sind, mitunter etwas stumpf, trocken und hohl und wirken melancholisch.

Sie werden meist solistisch oder in sehr zarter Besetzung verwendet, um nicht vom Klang anderer Instrumente geschluckt zu werden. Besonders die Obertöne des Kontrabasses überlagern die tiefsten Flötentöne. Manchmal werden sie auch mehrfach besetzt, um die Klangkraft zu verstärken.

Mittleres Register
c2 – h2

Der Klang des Mittelregisters ist weich, leicht, schwebend, leuchtend und füllig. Diese Klangeigenschaften werden oft für Soli genutzt. In ruhigen Passagen wirkt das Mittelregister der Flöte besonders graziös.

Hohes Register
c3 – d4

Die hohen Töne haben eine gewaltige Leuchtkraft, die höchsten Töne können durchdringend und schrill wirken.

Prädestiniert für die Ausführung der Melodie zusammen mit den Violinen – in dieser Funktion finden sie sich daher auch in praktisch jedem Orchesterwerk.

Daneben werden natürlich auch die hohen Flötentöne solistisch eingesetzt.