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  • Entrap (Contrabass tuba)
  • Solo for Contrabass tuba

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Kontrabasstuba - Tonerzeugung

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Bei allen konischen Instrumenten sprechen die Pedaltöne (1. Naturtöne) gut an, trotzdem erfordern sie auf großen Instrumenten eine gewaltige Anstrengung des Spielers. Aufgrund des enormen Atemverbrauchs kann auf der Kontrabasstuba in B nur der Grundton (1. Naturton, Pedalton B2) gespielt werden, der sich höchstens um zwei Stufen vertiefen lässt (As2). Somit stehen höchstens drei Pedaltöne zur Verfügung, die allerdings sehr schwer zu erzeugen sind und deswegen kaum vorgeschrieben werden.

Die Naturtonreihe kann bis zum 8. Naturton durch Überblasen genutzt werden. Somit stehen folgende Naturtonreihen als Tonumfang zur Verfügung:

  • Naturtonreihe auf B2: Vom 1.–8. Naturton
  • Naturtonreihe auf A2: Vom 1.–8. Naturton (1. Naturton (Pedalton) = schwer)
  • Naturtonreihe auf As2: Vom 1.–8. Naturton (1. Naturton (Pedalton) = sehr schwer)
  • Naturtonreihen von G2 abwärts bis H3: Vom 2.–8. Naturton

Die chromatische Skala ist über den ganzen Tonumfang lückenlos spielbar, wobei B2 und A2 Pedaltöne sind; alle übrigen Töne des Tonumfangs können als Naturton 2 und höher gespielt werden.

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Grundsätzlich sprechen tiefe Instrumente schwerer – und zeitlich später – an als hohe. Die Luftsäule im Rohr erfordert als Masse einen längeren Zeitraum bis sie anspricht: Je tiefer der Ton, desto länger braucht er, um sich aufzubauen. Dies gilt für kein anderes Instrument in einem solchen Ausmaß wie für die Kontrabasstuba. Dieser Verzögerung tragen Tubisten insofern Rechnung, als sie den Ton bewusst früher ansetzen – sie sind dem Dirigenten sozusagen um eine Nasenlänge voraus.

Eine weitere Schwierigkeit in der Praxis des Tubaspielens liegt darin, dass Tubisten in der hintersten Reihe des Orchesters platziert sind, in der Nähe von Stoffen und Oberflächen, die einen Teil des Klanges absorbieren. Auch die Nähe zu den Pauken lässt einen Teil der Obertöne des Tubaklanges verschwinden, da sie vom Paukenklang absorbiert werden.

Die Basstuba hat den gleichen Tonumfang wie die Kontrabasstuba, somit könnten alle geläufigen Partien auch auf der Basstuba ausgeführt werden – die Basstuba in F kann bis zum B2 gespielt werden. Die tiefsten Töne sind auf beiden Instrumenten gleich schwer zu blasen. Die Kontrabasstuba wird jedoch wegen der noch größeren Klangfülle und wegen des dunklen Charakters in dieser Lage bevorzugt eingesetzt. Den Schwierigkeiten der Tonerzeugung – Atemverbrauch, Phrasenlänge, Wechsel des Dämpfers – müssen Komponisten und Arrangeure bei diesem Instrument besondere Aufmerksamkeit schenken.