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  • Andante Con Moto (Contra bassoon)
  • Solo for Contrabassoon

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Kontrafagott - Tonerzeugung

Die Tonerzeugung erfolgt nach demselben Prinzip wie beim Fagott:

Das Doppelrohrblatt – von Fagottisten und Oboisten kurz „Rohr“ genannt – wird von den FagottistInnen zwischen die Lippen genommen und angeblasen, wodurch die beiden Rohrblätter gegeneinander in Vibration versetzt werden: Sie öffnen und schließen sich sehr schnell und geben so stoßweise Energie an die Luftsäule im Inneren des Instruments ab, welche zum Mitschwingen angeregt wird.

Da die Luftsäule beim Kontrafagott 550 cm lang ist, entwickelt sich der volle Klang langsamer als beim Fagott.

Zur Erzeugung der verschiedenen Tonhöhen wird, wie bei allen Holzblasinstrumenten, primär der Klappenmechanismus genutzt. Die Technik des Überblasens – das Fagott überbläst in die Oktave – wird weitgehend durch den Einsatz von Oktavklappen ersetzt.

Alle Tonlöcher werden beim Kontrafagott mit Hilfe der Klappen verschlossen. Die Griffweise entspricht – mit Ausnahme der höchsten Töne – der des Fagottes.

Spielhaltung

Das Kontrafagott wird im Sitzen gespielt und – da das Instrument ca. 6 kg schwer ist – mit einem auf der Unterseite angebrachten Stachel am Boden aufgestellt und mit einer Schlaufe um den Hals gehalten. Dadurch sind beide Daumen zum Spielen frei.