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Glockenspiel
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Glockenspiel - Kurzportrait

Glockenspiel
Englisch: glockenspiel, orchestral bells
Französisch: jeu de timbres, carillon
Italienisch: Campanelli

Der Name Glockenspiel, der auch ins Englische übergegangen ist, verweist auf den Klang kleiner Glöckchen. Ursprünglich handelte es sich tatsächlich um echte kleine Glöckchen, die entweder von mehreren Spielern oder mittels eines komplizierten Mechanismus angeschlagen wurden. Klangstäbe aus Stahl (Stahlplatten) ersetzten seit Ende des 17. Jahrhunderts die Glöckchen. Aus diesem Surrogat für echte Glöckchen wurde ein echtes Musikinstrument – der Name Glockenspiel ist geblieben.

Wie das Xylophon ist auch das Glockenspiel als Kinderinstrument sehr beliebt. Glockenspiele wurden von Carl Orff seit den 30er Jahren für sein „Schulwerk“ verwendet. Kinderinstrumente haben einen kleineren Umfang, sind diatonisch und die Klangstäbe ruhen auf einem trogförmigen Rahmen. Sie werden in verschiedenen Lagen gebaut. Tiefere Glockenspiele haben kurze Resonatoren und werden allgemein als Metallophone bezeichnet.

Klassifikation
Idiophon (Selbstklinger), Metallophon, Schlaginstrument mit bestimmter Tonhöhe, gehört zu den Stabspielen

Klangplatten (Klangstäbe)
Stahllegierung
Breite: 2,5–3,1 cm
Dicke: 0,5–1 cm

Tischförmiger Rahmen
Breite: ca. 76 cm
Tiefe: 36–46 cm
Höhe: 5–8 cm

Gestell
Metallgestell, höhenverstellbar (81–94 cm), meist fahrbar.

Resonator
Der Kasten dient als Resonator

Gewicht
5–12 kg

Dämferpedal
Glockenspiele mit Gestell haben meist ein Pedal, Tischglockenspiele sind ohne Pedal.

Schlägel
Hartplastik, Kunststoff, Hartglas, Messing, Metall; Schaftlänge: 24–37 cm; Kopfdurchmesser: 1,4–2,8 cm

Stimmung
Gleichschwebend temperiert, Stimmton in der Regel 442 Hertz.