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Glockenspiel
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Glockenspiel - Klangcharakter

Silbrig, hell, glänzend, glitzernd, glockenähnlich, schimmernd, schillernd, scharf, schrill, klirrend, grell, dünn, markant, durchdringend, penetrant, leuchtend, spitz.

Klangfarbe

Der Klang der Glockenspielskala ist von gleichbleibender Farbe. Die klanglich beste Lage ist die drei- und viergestrichene Oktave (klingend).

Das Glockenspiel teilt sich mit dem Xylophon die höchste Lage im Orchester. In den klanglichen Merkmalen unterscheiden sich beide Instrumente jedoch dramatisch voneinander.

Wie bei allen Stabspielen (Mallets) ist der Klang abhängig vom Durchmesser des Schlägelkopfes und von der Härte der Schlägel. Dabei gilt: Je härter der Schlägel, umso mehr höhere Teiltöne werden zum Klingen gebracht, wodurch der Klang heller, härter und schriller wird. Weiche Schlägel dämpfen die höheren Teiltöne ab, der Klang wird dunkler, weicher, sanfter und runder.

Auch die Anschlagstelle kann den Klang beeinflussen. Der „Schlagfleck“ liegt beim Glockenspiel fast in der Mitte des Klangstabes.

Bei leisen schnellen Passagen wird manchmal bewusst in der Nähe oder sogar auf der Aufhängung gespielt. Die Lautstärke ist deswegen so gering, weil die Platte in der Nähe der Aufhängung die geringsten Schwingungen hat. Ebenso verkürzen sich die Wege zwischen den „schwarzen“ und „weißen“ Tasten.

Dynamik

Der Klang des Glockenspiels ist aufgrund des Materials der Klangstäbe (Stahl) sehr reich an Teiltönen (= helle Klangfarbe), hat jedoch wenig Klangfülle. Trotz geringer dynamischer Steigerungsmöglichkeit ist er sehr durchsetzungsfähig, und zwar aufgrund seiner extremen Höhe, er verbindet sich mit den hohen Teiltönen der tieferen Instrumente (besonders Blasinstrumente) und kann sich selbst gegen eine große Übermacht durchsetzen.

Besonders die tiefen Töne besitzen einen Nachklang, der abzudämpfen ist.