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Gong
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Gong - Kurzportrait

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Gong
Englisch, Französisch, Italienisch: gong

Der Gong ist (neben den Stabspielen) das metallische Melodieinstrument mit exotischem Klang im Schlagwerk. Im Gegensatz zum Tamtam hat der Gong eine definierte Tonhöhe und in der Mitte einen Buckel (weswegen er auch als Buckelgong bezeichnet wird) – das Tamtam hat eine flache Mitte.

Spät, erst im 19. Jahrhundert wurde der Gong im Symphonieorchester bekannt, obwohl er schon im 16. Jahrhundert verschiedentlich in Europa anzutreffen war. Der Gong entfaltet seinen Klang  besonders gut in der tiefen Lage, weswegen er gerne als Bass-Ergänzung verwendet wird. Jedoch können auch ganze Melodien auf den Gongs gespielt werden, wobei teilweise eine große Anzahl an Ständern aufgebaut wird. Das Gongspielen kann wegen der Größe der Gongs also durchaus akrobatische Formen annehmen. (-:

Der Gong wird mit speziellen Schlägeln angeschlagen und klingt im Bassbereich sehr voluminös und voll. In der hohen Lage nimmt die dynamische Kraft schnell ab – der Gong verklingt sehr rasch und der Ton ist recht dünn.

Klassifikation
Schlaginstrument, Idiophon (Selbstklinger) mit bestimmter Tonhöhe, Aufschlaggefäß

Maße
Ca. 15–80 cm (im westlichen Bereich; in Java gibt es weitaus größere Gongs)

Dicke
Ca. 1–10 mm

Rand
Ca. 1–15 cm

Gewicht
Ca. 0,2–15 Kilogramm

Material
Bronze

Herstellungsweise
Guß