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Harfe I
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Harfe - Bauweise

Die Doppelpedalharfe ist eine Rahmenharfe, deren drei Teile ein Dreieck bilden: der Korpus, der Hals und die Säule.

Harfe Bauweise

1 Kopf
2 Hals
3 Stimmstifte
4 Drehscheiben
5 Schulter
6 Korpus
7 Resonanzdecke
8 Aufhängeleiste
9 Pedalkasten
10 Pedale
11 Säule
12 Saiten

Korpus

Der Korpus (Schallkasten, Resonanzkasten) hat etwa die Form einer Kegelhälfte mit dem größeren Durchmesser am unteren Ende (bei den Basssaiten) und dem kleineren am oberen Ende (bei den hohen Saiten). Der größere Körper bei den Basssaiten ist notwendig, um diesen die entsprechende Resonanz zu verschaffen. An der runden Unterseite des Korpus befinden sich 5 Schalllöcher, durch die der Klang nach außen abgestrahlt wird. Die flache Resonanzdecke aus Fichtenholz ist 10 mm dick und hat drei Funktionen: den Saitendruck abzufangen, die Schwingungen von den Saiten auf den Korpus zu übertragen und den Klang abzustrahlen. An der Aufhängeleiste, die auf der Resonanzdecke aufliegt, sind die Saiten angebracht, die mit der Resonanzdecke einen Winkel von 36 Grad bilden. Parallel zur Aufhängeleiste verläuft auch eine Leiste im Inneren der Harfe.

Hals

Der Hals ist wie eine aufgerichtete Schlange nach vorne geschwungen und ist oft mit tier- oder menschenähnlichen Figuren aus der Mythologie dekoriert.

Er trägt außen die Stimmwirbel der Saiten sowie zwei Reihen von Drehscheiben (obere und untere Drehscheiben). Die Stimmwirbel können mittels eines Stimmschlüssels gedreht werden und dienen der Stimmung der Saiten vor dem Spiel.

Der Mechanismus zur Betätigung der Drehscheiben befindet sich im Inneren des Halses und dient der gezielten Umstimmung der Saiten während des Spiels. Dieser Mechanismus wird durch 7 Pedale in Gang gesetzt. Durch einen einmaligen Pedaltritt wird die obere Drehscheibe gedreht, deren Stifte die Saite erfassen und verkürzen, was eine Erhöhung um einen Halbton bewirkt. Ein zweiter Pedaltritt (dasselbe Pedal rastet an einer tieferen Stelle ein) bewirkt eine Drehung der unteren Drehscheibe mit dem Effekt einer weiteren Halbtonerhöhung. Somit lässt sich jede Saite 2 Mal um einen Halbton erhöhen.

Durch einen Pedaltritt wird der entsprechende Ton in allen sechseinhalb Oktaven umgestimmt, da die Drehscheiben eines Pedalzuges jeweils durch Drähte miteinander verbunden sind und gleichzeitig reagieren. Zwischen Hals und Korpus befinden sich die Saiten.

Säule

Die Säule dient einerseits der Stabilität des Rahmens und enthält andererseits in ihrem Hohlraum den Abstraktenmechanismus: Zugstangen, welche die Kraftübertragung von den Pedalen zu den Drehwirbeln am Hals gewährleisten.

Fuß

Im Fuß befindet sich der Schwerpunkt, er gibt dem Instrument Stand, wenn es nicht gespielt wird. Gleichzeitig sind in ihm die 7 Pedale untergebracht: für jeden Ton der diatonischen Tonleiter ein Pedal. Durch die Betätigung eines Pedals werden sämtliche Oktavlagen eines Tones umgestimmt. Der linke Fuß betätigt das Ces-, Des- und B-Pedal. Der rechte Fuß das Es-, Fes-, Ges- und As-Pedal.