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Harfe I
ist enthalten in den Produkten:


Harfe - Klangcharakter

Zart, metallisch, verwischend, resonant, kurz, hart, verweht, klangvoll, rauschend, hell, glänzend, glitzernd, fließend, dumpf, weich, leuchtend, spitz, kristallklar, widerhallend, plätschernd, kaskadenartig.

Die Einschwingzeit ist kurz und von der Saitenlänge abhängig.

Die Zeit, die ein Harfenton braucht, um sich voll zu entwickeln, ist bei tiefen Tönen mit etwa einer halben Sekunde wesentlich länger als bei hohen Tönen.

Genauso ist es mit der Nachklangzeit: Ein tiefer Ton klingt 4 bis 5 Sekunden nach, während die Nachklangzeit eines hohen Tones sehr kurz ist. Um ein Verschwimmen der Harmonien zu verhindern, werden deshalb die angeschlagenen Töne mit den Händen nach Möglichkeit abgedämpft, bevor eine neue Harmonie angeschlagen wird. Das Abdämpfen tiefer Töne ist in drei Fällen üblich: wenn Zeit dafür ist, wenn es ausdrücklich in der Partitur steht und am Ende eines Stückes. Das Abdämpfen sehr hoher Töne kann auch vernachlässigt werden. Der angegebene Notenwert gibt die Dauer des Nachklangs an.

Beim Glissando dagegen ist das Verschwimmen der früher gespielten Töne mit den späteren ein unvermeidlicher – und gewünschter – Effekt.

KomponistInnen sollten bei Harmoniewechseln im tieferen Bereich den HarfenistInnen Zeit lassen, um den Klang abzudämpfen oder dem Klang Zeit zum Nachklingen lassen.

Tiefes Register
Ces1 – fis (gis)

Volle Klänge, die stark nachklingen. Oft werden die tiefen Harfentöne als Glockenersatz eingesetzt. Tiefe Saiten bieten genügend Klangvolumen und Nachklangzeit, um Arpeggien zu tragen. Bei Glissandi dagegen führen diese Eigenschaften zu einem verschwommenen Gesamtklang, deswegen sind die tiefsten Harfentöne bei Glissandi eher störend und werden vermieden.

Hier liegt der Hauptbereich für Bassaufgaben.

Mittleres Register
ges (as) – cis3

Klänge voll Leuchtkraft und Wärme sind charakteristisch für dieses Register. Der Nachklang liegt bei etwa 1 bis 2 Sekunden. Hier ist der Hauptbereich für Akkordspiel, harmonische Aufgaben, Arpeggien, Glissandi und melodische Aufgaben. Übernimmt die Harfe eine melodisch führende Rolle in dieser Lage ohne Unterstützung durch andere Instrumente, so darf die Instrumentation der übrigen Instrumente höchstens kammermusikalisch sein, um die Harfenmelodie nicht zu übertönen.

Hohes Register
des3 – gis5

Sehr helle, harte, kurze und durchdringende Klänge. Der Nachklang der gespielten Saite ist kurz, es entsteht jedoch ein allgemeiner Nachklang des Resonanzkörpers, eine Art Gesamtresonanz aller Saiten.