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  • Scherzo Brillante (Horn)
  • Vienna Horn Variations
  • Adagio and Toccata
  • Blue Danube Waltz - Horn solo
  • Horn meets Brass & Percussion

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Horn in F - Klangcharakter

Füllig, warm, samten, klar, fern, weich, metallisch.
Der Klang ist durch alle Register hindurch recht homogen, nur die tiefsten Töne wirken etwas dumpfer und schwerer.

Tiefes Register
H1 – d

Am wirkungsvollsten im piano, wo die Töne sehr weich und klangvoll sind. Gut geeignet für Bassfunktion in Hornakkorden oder in Holzbläserakkorden. Auch als Einzelbassstimme sehr wirkungsvoll. Außerdem prädestiniert zur Ausführung von thematischen Aufgaben, wie z.B. im 3. Satz der 7. Symphonie Ludwig van Beethovens, wo die gehaltenen tiefen Horntöne sehr sonor und weich klingen.

Die Töne im forte klingen eine Nuance weniger kräftig und ausdrucksvoll als in den höheren Registern. Bei Forcierung bekommen sie eine leicht ruppige Note.

Mittleres Register
es – es1

Voll und resonanzreich. Im piano sehr weich. Forcierte Töne können sowohl weich als auch rau und heftig wirken. Im Vergleich zum hohen Register ernste Wirkung.

Hohes Register
e1 – f2

Samtweich, hell und sehr intensiv, große Leuchtkraft. Am besten entfaltet sich dieser charakteristische Hornklang um das c2, wie das Hornquartett in der Ouvertüre zu Webers Freischütz demonstriert:

Forciert gespielt sind die hohen Horntöne sehr hell und kräftig, wobei der Anteil an Schärfe relativ gering ist.