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Marimbaphon
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Marimbaphon - Klangverbindungen

Das Marimbaphon ist vor allem als Soloinstrument und in Ensembles wechselnder Besetzung (Kammermusik) von Bedeutung. Seine Aufgaben im Orchester haben jedoch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zugenommen. Seine Einsatzmöglichkeiten liegen vor allem bei durchsichtigem Orchestersatz.

Marimbaphon + andere Schlaginstrumente
Klangvolle Unisono- und Oktavwirkungen mit der Celesta und dem Glockenspiel. Mit anderen Holzinstrumenten ergeben sich interessante Klangmischungen. Die harten Hölzer – z.B. der Xylophonklang – dominieren.

Marimbaphon + Blechblasinstrumente
Als harmonisches Begleitinstrument für Trompetenmelodien. In der mexikanischen Folklore übliche Klangverbindung.

Marimbaphon + Holzblasinstrumente
Mit den Holzblasinstrumenten ergeben sich im Allgemeinen weiche und sonore Unisono- und Oktavverschmelzungen, besonders mit den tieferen Klarinetten.
Eine bewährte Klangverbindung ergibt sich mit den Saxophonen.

Marimbaphon + Streichinstrumente
Eine sehr delikate Kombination, bei der noch viele Möglichkeiten offen stehen. Hier gibt es noch viel zu erforschen. Klangvolle Unisono- und Oktavverbindungen mit den tieferen Streichern. Der Streicherklang dominiert, es entsteht kein neuer Klang, die Verschmelzung ist nicht vollkommen.

Vergleich von vier Stabspielen

Das Marimbaphon ist gleichermaßen zu melodischen wie zu harmonischen Aufgaben fähig. Die orchestralen Aufgaben der Stabspiele – Glockenspiel, Vibraphon, Xylophon, Marimbaphon, Lithophon – resultieren aus ihren Klangeigenschaften und sind unterschiedlicher Natur. Die Besetzung der unterschiedlichen Stabspiele in einem einzigen Orchesterwerk ist eine höchst subtile Aufgabe für die KomponistInnen. Eine gleichzeitige Verwendung der verschiedenen Stabspiele ist in der Musik der letzten Jahrzehnte immer häufiger geworden.

Marimbaphon
Im Gegensatz zum Xylophon ist der weiche, warme, sanfte Klang des Marimbaphons in hohem Maße zu Klangverschmelzung mit anderen Instrumenten fähig. Seine Aufgaben sind vor allem harmonischer und klangfüllender Natur in der mittleren und tiefen Lage. Die klangliche Durchsetzungsfähigkeit ist begrenzt. Klangvolle Oktavwirkungen mit dem Xylophon. Der Xylophonklang dominiert. Voraussetzung für gute Klangwirkungen des Marimbaphons ist eine kammermusikalisch durchsichtige Orchestrierung.

Vibraphon
Weicher Klang, langer Nachklang, dient der Verlängerung von Klängen oder Akkorden. In der tiefen Lage schwache, in der mittleren und hohen Lage stärkere Durchsetzungskraft gegenüber anderen Instrumenten. Kann sich gegen ein Orchestertutti nicht durchsetzen. Die Aufgaben sind gleichwohl harmonischer sowie solistischer Natur, besonders im Kontext kleinerer Besetzungen.

Xylophon
Mit Hilfe des kurzen und sehr hohen Xylophonklanges erreichen Tonfolgen ein scharfes Profil, das sich gegenüber einem Orchestertutti durchsetzen kann. Der Xylophonklang sticht aus jeder instrumentalen Klangverbindung heraus. Die Fähigkeit des Xylophons im Orchester ist die Zeichnung von Konturen, die sofort auffällt, und nicht die Verschmelzung mit anderen Klängen.

Glockenspiel
Der äußerst helle und hohe Klang versilbert melodische Linien, oktaviert melodische Linien in der höchsten Spitzenlage, verhilft ihnen zu mehr Durchsetzungskraft durch eine Aufhellung des Gesamtklanges. Im Kontext kleinerer Besetzungen erfüllt das Glockenspiel auch solistische Aufgaben.