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Marimbaphon
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Marimbaphon - Tonerzeugung

Anschlag

Die Tonerzeugung erfolgt durch Anschlag der Klangstäbe mit Schlägeln. Es werden ein, zwei oder drei Schlägel pro Hand verwendet. Die Schlägel sind so gebaut, dass sie unmittelbar nach dem Anschlag zurückfedern, damit die Schwingungen des Klangstabes nicht abgedämpft werden. Schläge, bei denen der Schlägel auf dem Klangstab liegen bleibt, sogenannte dead strokes, sind ein besonderer Effekt. Bei der Haltung der Schlägel ist die Handfläche nach unten gerichtet. Bei den tiefen Tönen muss der Anschlag entsprechend kräftiger sein, damit die größeren Klangplatten in Schwingung versetzt werden können.

Das chromatische Orchester-Marimbaphon besteht aus zwei parallel angeordneten Stabfolgen. Jeder Stab hat eine eigene Tonhöhe: je kürzer der Klangstab ist, desto höher klingt der Ton. Die Anordnung der Klangstäbe entspricht jener des Klaviers: Die tiefen Töne (= lange Klangstäbe) sind auf der linken Seite, die hohen Töne (= kurze Stäbe) auf der rechten Seite des Spielers.

Die Breite der Klangstäbe ist beim Marimbaphon (wie beim Xylophon und anderen Stabspielen auch) je nach Tonlage verschieden, was den SpielerInnen Probleme bereiten kann. Die Spannweite der tiefsten Oktave beträgt 61,5 cm, die der höchsten Oktave 41 cm. Die Spannweite, die ein Spieler mit zwei Schlägeln in einer Hand erreichen kann beträgt – je nach Lage – maximal eine Tredecim (Oktave + Sext).

Wahl der Schlägel

Der Spieler hat die Möglichkeit, verschieden harte Schlägel zu wählen. Die Schlägel werden nach 3 Härtegraden eingeteilt: weich, mittel und hart.

Weichere Schlägel dämpfen die höheren Teiltöne, der Klang wird weicher, runder und sanfter (in den Höhen wird der Klang aber dumpf und die Tonhöhe ist schwer erfassbar). Harte Schlägel fördern die hohen Teiltöne, der Klang wird heller, härter und schriller (in den tiefen Lagen wird der Klang so hart, dass die Tonhöhe kaum zu erfassen ist)

Der Nachklang wird nicht gedämpft.