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Französische Oboe
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Oboe - Klangcharakteristik

Klar, hell, durchdringend, herb, scharf, beißend, rau, näselnd, nasal, kräftig, robust, voll, eindringlich.

Die Klangqualität der Oboe ist sehr wandlungsfähig und reicht von den dicken Tönen in der Tiefe bis zu den dünnen und durchdringenden hohen Tönen. Die Übergänge zwischen aufeinander folgenden Registern haben eine Breite von etwa einer kleinen Terz.

Das Haupteinsatzgebiet betrifft das mittlere Register.

Der herbe Klang der Oboe kann sogar einem Tutti eine spezielle Färbung verleihen. Bei der Französischen Oboe ist die Eigenschaft, aus dem Orchester herauszustechen, etwas ausgeprägter als bei der Wiener Oboe – diese mischt sich leichter in den Gesamtklang.

Tiefes Register
Wiener Oboe: b – a1
Französische Oboe: b – f1

Die tiefen Oboentöne klingen dick, schwer und düster, die tiefsten Töne entfalten noch eine große Klangkraft. Pianissimo-Töne wirken flötenartig.

Mittleres Register
Wiener Oboe: b1 – a2
Französische Oboe: fis1 – b2

Hell, eindringlich, näselnd – hier entfaltet sich der charakteristische ausdrucksvolle Oboenklang am besten. Viele Oboensoli nutzen diesen Klangbereich, der vielfältige Ausdruckmöglichkeiten bietet: heitere ländliche Szenen, idyllische Hirtenromantik, tänzerische Ausgelassenheit, Beschaulichkeit, Trauer, Klage, Einsamkeit und Sehnsucht.

Hohes Register
Wiener Oboe: b2 – g3 (a3)
Französische Oboe: h2 – g3 (a3)

Die Oboentöne verlieren in der Höhe sukzessive an Klangkraft, Substanz und Ausdrucksfähigkeit. Die Töne ab d3 klingen schon spitz und eng und werden erst in  neuerer Orchesterliteratur verlangt. Die höchsten Töne (g3, a3) haben einen beißend-schrillen Charakter.