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  • Reflective Dialogs
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  • A Gentle Thought of Summer

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Französische Oboe
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Oboe - Tonerzeugung

Das Doppelrohrblatt wird von den OboistInnen zwischen die Lippen genommen und angeblasen, wodurch die beiden Rohrblätter gegeneinander in Vibration versetzt werden: Sie öffnen und schließen sich sehr schnell und geben so stoßweise Energie an die Luftsäule im Inneren des Instruments ab, welche zum Mitschwingen angeregt wird.

Die kontrollierte und gefühlvolle Ausübung dieses Vorganges macht gute OboistInnen aus.

Wie bei allen Holzblasinstrumenten wird zur Erzeugung der verschiedenen Tonhöhen auch bei der Oboe primär der Klappenmechanismus genutzt. Die Oboe überbläst in die Oktave. Die Oktavklappen ersetzen weitgehend die Technik des Überblasens. 6 der Tonlöcher werden direkt mit den Fingern verschlossen, die restlichen mit Klappen.

Überblasen/Einsatz der Oktavklappen

Französische Oboe:

  • b – h1: normales Anblasen (vom Grundton aus)
  • c2 – gis2: Einsatz der 1. Oktavklappe
  • a2 – c3: Einsatz der 2. Oktavklappe
  • cis3, d3 und dis3: Überblasen zum 3. Teilton (ohne Oktavklappe).
  • e3 und höher: Einsatz der 3. Oktavklappe

Wiener Oboe:

  • (b) h – c2: normales Anblasen (vom Grundton aus)
  • cis2, d2, dis2: Überblasen zum 2. Teilton (Überblasen 1. Grades)
  • e2 – b2: Einsatz der 1. Oktavklappe
  • h2 – dis3: Überblasen zum 3. Teilton (ohne Oktavklappe)
  • e3 und höher: Einsatz der 2. Oktavklappe

Die Töne b2, h2 und c3 werden auf der Wiener Oboe mit den traditionellen „langen Griffen“, d.h. vielen geschlossenen Tonlöchern und einer entsprechend langen Luftsäule, realisiert. Durch die besondere Griffweise erhalten diese Töne einen vollen Klang. Auf der französischen Oboe werden diese Töne mit Hilfe der 2. Oktavklappe und einer kurzen Luftsäule erzeugt.

Auf der Oboe können, ebenso wie bei der Flöte, Flageolett-Töne erzeugt werden. Diese klingen wie piano gespielte Töne.