AUDIO
  • Breath of Dawn After Storm (Piccolo)
  • Sonata in G für Piccoloflöte
  • Souvenir de Reveillon (Piccoloflöte)

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Piccoloflöte - Klangcharakter

Hell, klar, leicht, graziös, zart, brilliant, durchdringend, pfeifend, intensiv, schneidend, stechend, schrill, scharf, kreischend.

Das Piccolo hat zwei entgegengesetzte Charaktere: so zart und lieblich sein Klang im Piano ist, so eindringlich und schrill sind seine Wirkungen im Forte.

Der Klang ist weniger voluminös und leuchtend, jedoch konzentrierter und durchdringender als der Klang der Großen Flöte.

Tiefes Register (d2 – g2)
Die tiefen Töne sind wie bei der Großen Flöte obertonarm. Sie klingen matt und etwas hohl und werden gelegentlich genutzt, um eine geisterhafte Wirkung zu erzeugen. Diese Töne klingen auf der Großen Flöte, wo sie im mittleren Register liegen, viel kräftiger und voller.

Mittleres Register (gis2 – c4)
Mittleres und hohes Register (mit Ausnahme der höchsten Töne) bilden den Hauptklangbereich.
Je nach Einsatzgebiet können zarte und graziöse Wirkungen erzielt werden, z.B. zur Nachahmung von Vogelstimmen oder anderer Naturlaute. Speziell im Forte oder Fortissimo sind aber auch schreckenerregende und schaurige Effekte möglich, wie z.B. im Scythenchor in Christoph Willibald Glucks "Iphigenie auf Tauris" (1779).

Hohes Register (cis4 – c5)
Die hohen Töne setzen das hohe Register der Großen Flöte fort; im Forte klingen sie  schneidend und stechen auch im Tutti heraus. Die höchsten Töne (h4, c5 ) sind nur forciert gespielt möglich und klingen schrill.