AUDIO
  • Breath of Dawn After Storm (Piccolo)
  • Sonata in G für Piccoloflöte
  • Souvenir de Reveillon (Piccoloflöte)

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Piccoloflöte - Klangverbindungen

Das Piccolo wurde seit der Epoche der Klassik für lautmalerische Wirkungen herangezogen, hauptsächlich, um Naturstimmen zu versinnbildlichen (Vögel, Sturm, Blitz). Der schrille und schneidende Klang wurde immer wieder für spezielle Effekte genutzt. Das romantische Orchester nutzt den Klang des Piccolo zur Erweiterung und Aufhellung in der Höhe. Wichtige Aufgaben erfüllt das Piccolo vor allem im Tutti, wo es als oberste Oktave melodischen Linien, die aus vielfachen Oktavverdoppelungen zusammengesetzt sind, eine durchdringende Kontur verleiht. Solistische Einsätze sind selten.

Piccoloflöte + Holzblasinstrumente

Mit der Großen Flöte ergibt sich ein völlig homogener Gesamtklang. Das Piccolo verstärkt die Große Flöte, indem sie die Oberoktave spielt. Sie kann auch die höchsten Töne der Großen Flöte im Unisono verstärken.

Oktavverdopplungen sind auch mit den übrigen hohen Holzbläsern (Oboe, Klarinette) mit guter Wirkung möglich. Die resultierende Klangmischung intensiviert den Orchesterklang im hohen Bereich.

Piccoloflöte + Schlagwerk

Piccoloflöte + Große Trommel/ Kleine Trommel
Ein traditionelles Instrumentenpaar, das durch seinen Klang für „militärisches“ Kolorit sorgen soll, für Aufmärsche in Opern und programmatischen Orchesterwerken.

Piccoloflöte + Becken
Das Staccato der Piccoloflöte zusammen mit einem Beckenschlag wirkt wie ein kurzer, durchbohrender Schrei oder ein Dolchstoß. Spontini nutzte diesen Effekt in seinem „Bacchanal der Danaiden“.