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  • Mirror Maze - Cymbals

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Becken
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Hängebecken - Tonerzeugung

Das Becken ist sowohl Schwingungserreger als auch Resonator.

Die SpielerInnen schlagen das Hängebecken mit einem Schlägel an. Nach dem Anschlag kommt hauptsächlich der Rand des Instrumentes zum Schwingen. Dieses Schwingen erzeugt den Klang – die Mitte bleibt unerregt. Daher wird das Instrument auch am Rand angeschlagen und in der Mitte aufgehängt. Aufgrund der Eigenelastizität des Beckens entfalten sich diese Schwingungen und erzeugen den Ausklang, dessen Dauer von der Anschlagsstärke, dem Anschlagsort, der Legierung, der Dicke und der Größe des Instrumentes abhängig ist.

Nach dem Schlag von oben wird der Schlägel sofort vom Becken gehoben, um ein Anstoßen und damit ein Schnarrgeräusch des Schlägels bzw. Abdämpfen des Beckens zu vermeiden. Nach einer vorgegeben Zeit dämpft der Spieler das Hängebecken mit der Hand ab oder er lässt es ausklingen.

Durch die Legierung und das Gewicht des Beckens wird der Höhenbereich des Klanges bestimmt. Größere Becken klingen tiefer als kleinere. Schwerere Becken klingen bei gleichem Durchmesser tiefer.

Türkisches Becken

Da durch den Anschlag das Becken eine hohe Anzahl von unharmonischen Teiltönen entsteht, ergibt sich ein metallischer, geräuschartiger, bei großer Schwingungserregung auch gellender Klang. Dieser Klang besitzt keine eindeutige (oder nur schwer erfassbare)Tonhöhe und hat Geräuschcharakter.

Chinesisches Becken

Da durch den Anschlag des Beckens eine hohe Anzahl von unharmonischen Teiltönen entsteht, ergibt sich ein metallischer, dunkel gefärbter, exotischer, dumpfer, geräuschartiger, aber nie heller Klang. Dieser Klang besitzt meist keine eindeutige (oder eine nur schwer erfassbare) Tonhöhe.

Chinesische Becken werden gelegentlich auch wie ein Beckenpaar gespielt.