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Tamtam
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Tamtam - Tonerzeugung

Das Tamtam wird entweder angeschlagen oder gerieben, bzw. der Spieler wischt über das Instrument.

Anschlagspunkt ist nicht direkt in der Mitte, sondern etwa (je nach Größe des Tamtams) eine Handbreit von der Mitte entfernt, da hier das größte Klangvolumen und die tiefsten Klänge bewirkt werden. Der ideale Anschlagspunkt variiert jedoch von Instrument zu Instrument und muss vom Spieler erforscht werden, da ein um wenige Zentimeter geänderter Anschlagspunkt große klangliche Veränderungen hervorrufen kann.

Das Tamtam hat – wie der Gong auch – in der Mitte die größten Schwingungen und am Rand die kleinsten. Daher befindet sich die Aufhängung am umgebogenen Rand. Sein Klang ist sehr reich an unharmonischen Teiltönen.

Das Tamtam wird mit verschiedenen Schlägeln, meist speziellen Tamtam-Schlägeln, angeschlagen. Je größer und schwerer das Instrument, desto größer müssen die Schlägel sein, mit denen es angeschlagen wird, und desto mehr Kraft müssen die SpielerInnen  aufwenden, um einen voll tönenden Klang zu erzielen.

Ebenso ist die Dauer bis zur vollständigen Klangentwicklung bei größeren Tamtams länger, der Gesamtklang ist tiefer, und es wird schwerer, das Tamtam zu dämpfen. Bei sehr großen Tamtams und großer Lautstärke bewerkstelligen auch zwei Schlagzeuger das Abdämpfen.

Im Piano spricht ein großes Tamtam schwer an, und die Dynamik ist sehr schwierig zu kontrollieren.