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Tamburin
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Tamburin - Bauweise

Das Tamburin besteht aus einem flachen Holzreifen, der sogenannten Zarge, einem darübergespannten Fell, und den Schellen.

Das Fell wird entweder auf die Außenseite der Zarge aufgenagelt oder auf einen Fellreifen aufgezogen und mit einem Spannreifen befestigt wie bei den anderen Orchestertrommeln (Eine im Nahen Osten praktizierte Methode ist das Aufleimen des Fells).
Entlang der 5–7 cm flachen Zarge befinden sich in gleichmäßigen Abständen ovale Löcher, in denen jeweils ein Schellenpaar aus Messingblech – mittels eines Drahtstiftes – befestigt ist. Die ca. 5 cm großen Schellen sind beckenförmig und haben meist leicht gebogene Ränder. Die Zarge besitzt oft an der Stelle, wo die Trommel festgehalten wird, ein Griffholz.

Orchester-Tamburine haben bis zu 20 Schellenpaare (je 2 Paare in einer Zargenöffnung). Für kleine Besetzungen und Ensembles werden Tamburine mit weniger Schellen verwendet.

Eine Vorrichtung zum Spannen des Fells wie bei den Zylindertrommeln (Kleine Trommel, Große Trommel, Wirbeltrommel) ist beim Tamburin nicht vorhanden. Da der durch Anschlagen des Fells erzeugte Klang vom Klang der Schellen überlagert wird, muss das Tamburin nicht gestimmt bzw. nachgestimmt werden. Gelegentlich wird das Fell des Tamburins durch Erwärmen mittels eines Feuerzeugs „gestrafft“ – jedoch nur bei stark schwankenden Witterungsverhältnissen – das Fell zieht sich zusammen und wird straffer, jedoch ist die Gefahr, ein Loch ins Fell zu brennen, groß :-)