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  • Sinfonie Nr. 3 - Scherzo
  • The Perpetrator - Timpani

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Pauken
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Pauke - Tonumfang

Eine Pauke hat etwa den Tonumfang von einer Sext.
Ein Paukensatz von mehreren Instrumenten deckt etwa den Tonumfang von drei Oktaven ab.

Die beste Tonqualität befindet sich in der Mitte des Tonumfangs jeder Pauke. Sehr hoch gestimmte Töne klingen zu angespannt und zu straff, sehr tief gestimmte schlaff und schwach. PaukistInnen verteilen dementsprechend die in einer Partitur geforderten Tonhöhen so auf die vorhandenen Pauken, dass die geforderte Tonhöhe in der Mitte des jeweiligen Instrumentes liegt.

D-Pauke (Basspauke: 75–80 cm) C, D – H, c
G-Pauke (Grosse Pauke: 65–70 cm) E, F – d, e
C-Pauke (Kleine Pauke: 60–65 cm) As, B – g, as
F-Pauke (Hohe Pauke: 55–60 cm) c – gis
A-Pauke (Hohe Pauke: 50–60 cm) c, d – h, cis1
H-Pauke (45–50 cm) g – c1
Sopranpauke (20–30 cm) a1 – d2

Der Tonumfang historischer Pauken (Barock, Klassische Epoche) war durchwegs auf F–f begrenzt.

Daraus resultiert, dass sich bestimmte Tonarten nicht in der üblichen Stimmung – tiefe Pauke = Dominante, hohe Pauke = Tonika – realisieren ließen. In solchen Fällen wurde die übliche Stimmung umgedreht: tiefe Pauke = Tonika, hohe Pauke = Dominante (z. B. A-Dur).