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  • Sinfonie Nr. 3 - Scherzo
  • The Perpetrator - Timpani

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Pauken
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Pauke - Klangverbindungen

Der Paukenklang vermischt sich im Unisono und im Unisono mit zusätzlicher Oktavverdoppelung ziemlich homogen mit den Bassinstrumenten der anderen Instrumentengruppen: Fagott, Bassklarinette, Violoncello, Kontrabass, Bassposaune, Basstuba. Eine Verbindung zwischen dem Paukenklang und dem restlichen Orchester wird hergestellt.

Die reine Oktavverdoppelung in der Ober- oder Unteroktave (ohne Unisono mit einem anderen Instrument) lässt den Paukenklang selbständiger erscheinen.

Pauken + Blechblasinstrumente

Pauken + Trompeten
Pauken und Trompeten sind eine historisch gewachsene Einheit, deren klangliche und symbolische Bedeutung in der Entfaltung von Klangpracht liegt: Die Pauken bilden ein mächtiges Fundament, über dem sich prachtvolle Trompetenfanfaren erheben. Der Klang beider Instrumentengruppen vermischt sich dabei nicht, sondern ergänzt sich zu außerordentlicher Wirkung. In Stücken der Klassischen Epoche wird das Tonika-Dominante-Fundament der Pauken (häufig bei Schlüssen) von den Trompeten eine und zwei Oktaven höher verdoppelt, so dass sich eine stabile Klangsäule aus drei Oktaven ergibt.

Pauken + Hörner
Das Horn – das Orchesterinstrument mit den besten Verschmelzungseigenschaften aller Orchesterinstrumente – ist in Stücken der Klassischen Epoche gemeinsam mit Pauken und Trompeten an den typischen Schlussbildungen beteiligt. Die Hörner führen dabei die Dreiklangstöne von Tonika und Dominante in Terzen und Sexten aus – etwa eine Oktave höher als die Pauken, während die Pauken die Grundtöne spielen, die von den Trompeten meist zweifach oktaviert werden.

Die Hörner können auch im Unisono die Pauken verdoppeln, in diesem Fall geht die erste Hornstimme im Unisono mit den Pauken, während die zweite eine Oktave höher geführt wird. Eine Verschmelzung hohen Grades wird dadurch erreicht.

Oktaviert die Hornstimme – ohne Unisono – die Pauke in der Oberoktave, gilt die Oberstimme als Hauptstimme, die Unterstimme (Pauke) verstärkt den Klang der Hauptstimme (des Horns).

Pauken + Posaunen
Werden häufig im Unisono geführt. Eine gute Wirkung erzielen Paukenwirbel im Piano, die von langen Posaunentönen im Unisono verdoppelt werden.

Pauken + Tuba
Die Tuba, deren Klang teilweise vom Paukenklang absorbiert wird, bildet oft die Unteroktave der Pauken. Die Wirkung ist dunkel und massiv.

Pauken + Holzblasinstrumente

Alle Klangverbindungen mit den Holzblasinstrumenten entfalten sich am besten im Piano.

Pauken + Flöten, Oboen
Diese Instrumente setzen sich klanglich deutlich voneinander ab.

Pauken + Bassklarinette
Ergibt eine düstere Wirkung im Unisono. Bei dieser Klangverbindung wird ein Teil des Bassklarinettenklanges von der Pauke absorbiert.

Pauken + Fagott, Kontrafagott
Das Fagott wird oft im Unisono mit den Pauken geführt, das Kontrafagott in der Unteroktave. Der weiche und obertonreiche Gesamtklang kann sich am besten im Piano entfalten.

Pauken + Streichinstrumente

Die Tremolo-Akkorde der Streichergruppe, die von Paukenwirbeln grundiert werden, gehören wegen ihrer Dramatik zu den überwältigendsten Wirkungen dieser Klangverbindung. Streicher-Tremoli mit gleichzeitigem Paukenwirbel eignen sich für dynamische Veränderungen – crescendo und decrescendo.

Der Paukenwirbel gemeinsam mit einem Bogentremolo im Fortissimo sorgt in Tutti-Stellen für eine vibrierende Klangmasse.

Pauken + Violoncello
Werden häufig unisono geführt. Sowohl Einzelschläge als auch Tremoli zusammen mit den Violoncelli sind eine häufig eingesetze Klangverbindung, die von den Kontrabässen in der Unteroktave die notwendige Resonanz erhält.

Pauken + Kontrabass
Die Paukenstimme wird in der Unteroktave von den Kontrabässen ergänzt, als Hauptstimme gilt die Paukenstimme. Meist wird gleichzeitig das Violoncello im Unisono mit der Pauke geführt. Das Pizzicato der Kontrabässe in der Unteroktave gibt dem Paukenklang zusätzliche Resonanz.

Pauken + Harfe
Ergibt im Pianissimo oder Piano eine gute Unisono-Wirkung. Pauken, Harfe und Streicherpizzicato verstärken sich gegenseitig in ihrer Resonanz.