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Röhrenglocken
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Röhrenglocken - Tonerzeugung

Die Röhren sind chromatisch gestimmt und klaviaturmäßig in zwei Reihen angeordnet, wobei die hintere Reihe die Tonhöhen enthält, die den schwarzen Tasten am Klavier entsprechen. Die hintere Reihe ragt etwa 20 cm über die vordere Reihe hinaus, so dass diese Töne vom Spieler angeschlagen werden können. Die ideale Anschlagstelle befindet sich am oberen Rand der Röhren. Der Spieler verwendet einen oder zwei Hämmer. Mit unterschiedlich harten und schweren Hämmern kann der Spieler Klangdifferenzierung erreichen.

Da in vielen Werken aus dem traditionellen Repertoire nur einige wenige Tonhöhen verwendet werden, werden einzelne Röhrenglocken an einem Gestell aufgehängt. Dies erleichtert dem Spieler die Übersicht. In diesem Fall dienen die Röhrenglocken als Glockensurrogat.

Zwischen dem Härtegrad der Schlägel und dem Klang besteht folgender Zusammenhang: Weichere Schlägel fördern die tieferen Teiltöne, die hohen Teiltönen werden nicht zum Schwingen angeregt. Dadurch wird der Klang weicher, runder und sanfter. Harte Schlägel forcieren die höheren Teiltöne gegenüber den tiefen. Dadurch wird der Klang heller, härter und schärfer.

Eine besondere Schwierigkeit für den Spieler, der im Stehen spielt, besteht darin, den Überblick zwischen dem großen Instrument, Noten und Dirigent zu bewahren. Schnelle, längere Tonfolgen kann er nur durch auswendig Spielen bewältigen.

Funktion des Dämpfers

Ist das Dämpferpedal hat einen Verschluss, der den Dämpfer offen hält, so dass die Röhren ungedämpft sind. Durch einen leichten Druck mit dem Fuß wird die Dämpfung aktiviert, so dass alle Röhren gleichzeitig durch die sich drehende Dämpferleiste abgedämpft werden. Will der Spieler nur einzelne Töne abdämpfen und andere klingen lassen, tut er dies mit der Hand.