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Vibraphon
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Vibraphon - Kurzportrait

Vibraphon
Englisch: Vibraphone
Französisch: Vibraphone
Italienisch: Vibrafono

Die lautmalerische Bezeichnung Vibraphon bezieht sich auf den vibrierenden Klang des Instrumentes – abgeleitet vom lateinischen Wort vibrare (=schwingen, zittern) und vom Griechischen phoné (=Klang). Auch Vibraharp und Vibes waren als Benennungen üblich und sind es zum Teil bis heute.

Bei diesem sehr jungen Instrument, das zur Zeit des Ersten Weltkrieges in Amerika entstand, handelt es sich um ein Metallophon mit Resonatoren und Elektromotor, das nach dem Vorbild des Marimbaphons (Metallmarimbaphon) gebaut wurde. Der vibrierende Klang des Vibraphons ist der menschlichen Stimme nachempfunden. Das Vibraphon ist das aufwändigste und mechanisch komplizierteste aller Stabspiele.

Im Jazz und in der Tanzmusik erreichte das neue Instrument, das melodische und harmonische Eigenschaften vereint, rasch eine unumstrittene Stellung und verbreitete sich weltweit, bis es nach 1945 auch in der Kunstmusik einen festen Platz errang.

Klassifikation
Idiophon (Selbstklinger), Metallophon, Schlaginstrument mit bestimmter Tonhöhe, Stabspiel

Klangplatten
Leichtmetall, Alluminiumlegierung; Breite: 3,9–5,7 cm, Dicke: 1–1,3 cm, Länge: 18–35 cm

Resonanzröhren
Aluminium, 5–6 cm Durchmesser, mit Klappen, die sich periodisch auf und zu bewegen, so dass ein pulsierender Ton (Vibrato-Effekt) entsteht

Tischförmiger Rahmen
Breite: zwischen ca. 124–143 cm
Tiefe: 74–82 cm

Gestell
Metallgestell mit Rädchen, um das Instrument zu verschieben

Gewicht
Zwischen 38 und 61kg

Höhe
81–94 cm (verstellbar)

Dämpferpedal
Aktiviert die Aufhebung der Dämpfung

Motor
0–12 Rotationen/sec

Schlägel
Material: Garn, Schnur, Stoff, umwickelt, weicher Gummi

Stimmung
Gleichschwebend temperiert auf 442 Hertz