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Vibraphon
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Vibraphon - Tonerzeugung

Anschlagen

Das Vibraphon besteht aus zwei parallel angeordneten Reihen von Klangstäben. Jeder Klangstab hat eine eigene Tonhöhe: je kürzer der Klangstab ist, desto höher klingt der Ton. Die Anordnung der Klangstäbe entspricht jener des Klaviers: Die tiefen Töne (= lange Klangstäbe) sind auf der linken Seite, die hohen Töne (= kurze Stäbe) auf der rechten Seite der SpielerInnen.

Beim Spielen steht der Musiker so vor dem Vibraphon, dass die Klangstäbe längs vor ihm liegen, also zu ihm hin zeigen.

Zum Anschlagen der Klangstäbe werden einer oder mehrere Schlägel pro Hand verwendet, insgesamt 2–4 (auch 6) Schlägel. Die Schlägel sind so gebaut, dass sie unmittelbar nach dem Anschlag zurückfedern, damit die Schwingungen des Klangstabes nicht abgedämpft werden. Die Handfläche des Vibraphonisten zeigt beim Spielen nach unten.

Der Spieler hat die Möglichkeit, verschieden harte Schlägel zu wählen.

Weichere Schlägel dämpfen die höheren Teiltöne, der Klang wird weicher, runder und grundtöniger. Harte Schlägel fördern die hohen Teiltöne, der Klang wird heller, härter und schriller.

Vibrator

Der Vibrator, ein Elektromotor, kann eingeschaltet oder ausgeschaltet sein. Die Geschwindigkeit des Vibrators wird mittels eines Knopfes am linken Ende der Stabreihe reguliert. Die Rotationsgeschwindigkeit (= Vibrationen) liegt etwa zwischen 0 und 12 Rotationen in der Sekunde.

Dämpferpedal

Das Dämpferpedal des Vibraphons funktioniert gleich wie beim Klavier. Ohne Pedal werden die Töne automatisch abgedämpft und klingen sehr kurz. Die Dämpfung verhindert die volle Entfaltung des Klanges. Bei niedergedrücktem Pedal wird die Dämpfung von den Klangstäben entfernt, so dass die angeschlagenen Töne nachklingen.

Sollen einzelne Töne abgedämpft werden und andere weiterklingen, dämpfen die SpielerInnen die gewünschten Töne mit dem Schlägel ab. Ein Abdämpfen der Töne mit der Hand erfolgt selten.

Es ist eine Art Secco-Spielweise möglich.