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Wagnertuba - Bauweise

Wagnertuben verbinden Bauteile der Bügelhörer (Tuben) und der Hörner. Diese sehr weichen und klangfüllenden Instrumente haben ein Hornmundstück (Trichtermundstück), den Rohranfang des Horns, sind etwa so eng mensuriert wie das Horn (eng konisch, also enger als die Tuba) und haben das Rohr-Ende des Tenorhorns. Der Rohrverlauf ist eng und kontinuierlich schwach konisch, im Ventilbereich zylindrisch, und endet in einem mittelbreit ausladenden Schallstück. Die Erweiterungsrate am Rohrende ist viel enger als beim Horn, wo das Schallstück weit ausladend ist. Die ovale Form entspricht der Instrumentenform, wie sie zur Entstehungszeit – spätestens um 1869 – in deutschen Militärorchestern üblich war. Der Schalltrichter ist um die Längsachse geneigt und weist nach oben, im Unterschied zu den Saxhörnern, wo der Schalltrichter gerade nach oben weist.

Die vier Drehventile (Zylindermaschine) bewirken eine Senkung der Grundtonhöhe um 1, ½, 1½ Töne, des vierte Ventil ist beim B-Instrument ein Quartventil (Vertiefung um eine Quart), beim F-Instrument ein Quintventil (Vertiefung um eine Quint).