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Xylophon
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Xylophon - Kurzportrait

Xylophon
Englisch: xylophone
Französisch: xylophone
Italienisch: silofono, xilofono

Der Name Xylophon setzt sich aus zwei altgriechischen Wörtern zusammen, nämlich: xýlon (=Holz) und phoné (=Klang). Dieser Name ist seit dem 19. Jahrhundert in Gebrauch. Im technischen Sinn sind also alle Instrumente, die aus einer Reihe von verschieden langen Holzstäben bestehen, die nach Tonhöhen nebeneinander aufgereiht sind und mit Schlegeln angeschlagen werden, Xylophone. Im engeren Sinn bezeichnet Xylophon heute das europöisch-amerikanische Orchesterxylophon, dessen Klangstäbe klaviaturmäßig in zwei Reihen angeordnet sind.

Verglichen mit dem Marimbaphon ist das Xylophon das Instrument mit dem höheren und kleineren Tonumfang, das aufgrund des härteren Holzes der Klangstäbe schärfer und heller klingt. Manchmal ist sogar von Xylophonfamilie die Rede, die das Xylophon, das Marimbaphon und das Xylomarimba umfasst.

Stimmung und Anordnung der Holzstäbe unterscheiden sich in diversen Kulturen, allen gemeinsam ist jedoch die skalenmäßige Aufreihung der Klangstäbe von tief nach hoch. Die Anzahl der Holzstäbe reicht von einem einzigen Stab bis zu mehreren Oktaven Umfang. Xylophone sind alte Instrumente und in verschiedenen Kulturen unter den verschiedensten Namen bekannt: In Afrika unter amadinda oder akadinda (Uganda), balafon (Sudan), carimba (Angola), kidimba (Kongo), kundung (Nigeria), marimba (Kongo), silimba (Südafrika). In Asien unter bakagong (Malaysien), gambang (Indonesien), dan go (Vietnam), gabbang (Bali), gambang calung (Java), muqin (China), patatag (Philippinen), patti taranga (Indien), ranat ek (Thailand).

Die Anordnung der Klangstäbe in einer Tonskala hat dazu geführt, dass Xylophone in vielen Kulturen als pädagogische Instrumente genutzt werden, die auch von Kindern gespielt werden. Carl Orff ließ sich um 1930 für sein bekanntes „Schulwerk“ von asiatischen Trogxylophonen inspirieren.

Die Spannweite an Spielmöglichkeiten reicht von einfachsten Tonfolgen bis zu virtuosesten Spieltechniken. In vielen Kulturen gehörten Xylophone schon von Anfang an zur Kunstmusik. Im europäischen Raum erreichten sie diesen Status nach 400jährigem Dasein als Volksinstrument der Wandermusiker erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts.

Die modernen Orchesterxylophone unterscheiden sich im Wesentlichen nicht von ihren Vorläufern: Sie haben lediglich eine Resonanzröhre für jeden Klangstab dazu gewonnen und variieren im Tonumfang.

Klassifikation
Idiophon (Selbstklinger), Schlaginstrument mit bestimmter Tonhöhe, gehört zu den Stabspielen

Klangstäbe
Hartholz (Rosenholz, Palisander, japanische Birke). Kunststoffe (Kelon, Klyperion , Fiberglas).
Breite: 2,5–4,5 cm. Dicke: 1,5–2,5 cm. Länge: 13,5–38 cm.

Resonanzröhren

Isoliergummi

Trapezförmiger Rahmen
Länge: Zwischen ca. 120–145 cm (3½ Oktaven) und 103–106 cm (3 Oktaven).
Tiefe: 55–80 cm.

Gestell
Metallgestell mit Rädchen, um das Instrument zu verschieben.

Gewicht
Mit Gestell: ca. 22–36kg.

Höhe
83–95 cm.

Schlägel
Länge des Schaftes: 30–40 cm. Kopfdurchmesser: 2–2,8 cm. Material: Ebonit, Rosenholz, Lexan, ABS, Gummi, mit Garn umwickelt.

Schlägelständer