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  • Ballade für Bassklarinette
  • The Doubt
  • Gloucester
  • Solo for Bass clarinet

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Bassklarinette - Klangcharakteristik

Weich, sanft, dunkel, samten, rund, füllig, sonor, kräftig, glatt, lebendig, warm, mild, hauchend, erdig, düster, schattenhaft, melancholisch, blass, fahl, schwach, nasal, hohl.

Die Bassklarinette klingt v.a. im Piano viel weicher als das Fagott.

Ihre dynamische Bandbreite ist beeindruckend: Wie auf der Klarinette kann auch auf der Bassklarinette ein ppp erzeugt werden, das ins Nichts verhaucht. Die Solopassage für Fagott im 1. Satz von Tschaikowskys 6. Symphonie, die ein ppppp vorgeschreibt, wird aus diesem Grund oft von der Bassklarinette gespielt.

Tiefes Register (Chalumeau-Register)
B1 – es

Die Töne des Chalumeau-Registers klingen dunkel, weich, sonor und eindringlich und werden gerne in ruhigen und feierlichen Passagen eingesetzt. Die tiefsten Töne bis zum A sind von dunkler und düsterer Farbe erfüllt.

Mittleres Register (Kehlkopfregister)
e – as

Das Mittelregister ist, wie auch bei der Klarinette, obertonarm, die Töne klingen im Vergleich zu den anderen Registern schwächer und stumpfer.

Hohes Register (Klarinettenregister)
a – f2

Diese hellen, kräftigen, klangvollen und leuchtenden Töne werden oft als Mittelstimme im Orchester eingesetzt. Die in diesem Bereich liegenden schwachen Töne der B-Klarinette (e1–as1) können von der Bassklarinette mit wesentlich mehr Leuchtkraft und Substanz erzeugt werden.

Höchstes Register (Altissimoregister)
ges2 – h2

Die höchsten Töne klingen vergleichsweise eng, scharf und durchdringend. Sie werden in der Orchesterliteratur kaum genutzt.