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  • Andante Con Moto (Contra bassoon)
  • Solo for Contrabassoon

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Kontrafagott - Klangverbindungen

Das Kontrafagott spielt als tiefstes Instrument im Orchester (neben der Kontrabasstuba) in erster Linie die Unteroktave der Bassstimme. Sein Hauptklangbereich in dieser Funktion ist die Kontraoktavlage. In seiner Funktion als Bassfundament tritt es im Unisono mit den Bass- und Kontrabassinstrumenten sowie in der Unteroktave der Bassinstrumente auf.

In der Vergangenheit wurde es selten auch für thematische oder solistische Aufgaben eingesetzt – in der Großen und Kleinen Oktavlage.

Im 20. Jahrhundert wurden ihm vermehrt solistische Aufgaben zugedacht (z.B. bei Maurice Ravel, Alban Berg, Benjamin Britten).

Kontrafagott + Holzblasintrumente

Völlig homogen klingt das Kontrafagott mit dem Fagott in der Oberoktave. Kontrafagott + Bassklarinette in der Oberoktave klingen voll und weich.

Kontrafagott + Blechblasinstrumente

Kontrafagott + Tuba in der Oberoktave ergeben einen mächtigen und vollen Gesamtklang, der auch das Orchestertutti tragen kann. Unisono- und Oktavverbindungen sind auch mit den Posaunen möglich, der Klang ist dann härter und präziser, bei starker Forcierung wirkt das Kontrafagott nur klangfärbend.

Kontrafagott + Horn: mit den tiefen Hörnern ergeben sich gute Verbindungen. Das Kontrafagott führt (mit der Tuba in der Oberoktave) den Bass zu Harmonieakkorden der Hörner aus.

Kontrafagott + Streichinstrumente

Kontrafagott + Kontrabass verbinden sich im Unisono zu einem substanzreichen, vollen Gesamtklang. Gute Klangverbindungen mit den Celli in der Oberoktave.