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Glockenspiel
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Glockenspiel - Tonerzeugung

Stabglockenspiel

Das Glockenspiel besteht aus zwei parallelen Reihen chromatisch gestimmter Klangstäbe aus Stahl. Jeder Klangstab hat eine eigene Tonhöhe: je kürzer der Klangstab, desto höher klingt der Ton.

Die Anordnung der Klangstäbe entspricht der des Klaviers.

Bei der Haltung der Schlägel (2–4) ist die Handfläche des Spielers nach unten gerichtet. Der Schlagfleck liegt fast in der Mitte des Stabes.

Die Klangstäbe haben eine dichte Masse, um den hohen Klang hervorzubringen. Die Schlägel müssen relativ schwer sein, um die Klangstäbe in Schwingung zu versetzen.

Wahl der Schlägel

Der Spieler hat die Möglichkeit, verschieden harte Schlägel zu wählen.

Harte Schlägel (Metall) fördern die hohen Teiltöne, der Klang wird heller, härter und schriller.

Weichere Schlägel (Holz) dämpfen die höheren Teiltöne, der Klang wird weicher, runder und grundtöniger.

Sehr schwere Schlägel erzeugen bei lauten Passagen ein deutlich hörbares Aufschlaggeräusch (dumpfer Klack). Dies ist vor allem bei Tischglockenspielen häufig der Fall.

Dämpfen

Einzelne Töne können nach dem Anschlag durch Berühren mit der Hand abgedämpft werden. So kann der Spieler gezielt Töne nachklingen lassen. Ein Abdämpfen mit dem Schlägel würde beim Glockenspiel ein störendes Aufsetzgeräusch erzeugen. Beim Vibraphon dagegen gehört das Abdämpfen mit dem Schlägel zur Praxis.

Oft wird das Abdämpfen mit einem Kreuz nach der Note notiert (x)

Bei modernen Glockenspielen werden die Töne mittels Dämpferpedal gedämpft. Die Bedienung erfolgt wie ein Klavierpedal: Ohne Pedal werden die Töne automatisch abgedämpft und klingen sehr kurz, bei niedergedrücktem Pedal wird die Dämpfung von den Klangstäben entfernt, so dass die angeschlagenen Töne nachklingen können.

Klaviaturglockenspiel

Wird wie ein Klavier gespielt.