AUDIO
  • Celestial Castle
  • Children's Song
  • Solo for Celesta

Open External Player

Celesta
ist enthalten in den Produkten:


Celesta - Kurzportrait

Celesta
Englisch: celesta, celeste
Französisch: célesta
Italienisch: celesta

Die Celesta, nach mehreren Versuchen Ende des 19. Jahrhunderts erfunden, hatte ihren Platz von Anfang an im Orchester. Interessant ist ihre Doppelnatur: Aufgrund der Tonerzeugung gehört die Celesta zu den Schlaginstrumenten (Idiophon = Selbstklinger), aufgrund ihrer Spielweise jedoch zu den Tasteninstrumenten. Sie wird meist von einem Pianisten gespielt. Die für Celesta geschriebenen Parts sind sehr bewegt und erfordern oft ein hohes Maß an Virtuosität.

Der Name kommt vom Französischen celeste, was soviel wie „die Himmlische“ bedeutet. Wie so oft bei Instrumenten ist dies zugleich eine Anspielung auf den Klang des Instrumentes und dessen Symbolik.

Klassifikation
Idiophon (Selbstklinger) mit bestimmter Tonhöhe, Metallophon, Stahlplattenklavier, Tasteninstrument

Gehäuse
Höhe: 110 cm,
Breite: ca. 100 cm,
Tiefe: 60 cm

Klaviatur
Klaviertasten für die Tonerzeugung.

Dämpferpedal
Mechanische Vorrichtung, aktiviert die Aufhebung der Dämpfung.

Gewicht
Je nach Tonumfang und Größe 50–130 kg

Klangplatten (Klangstäbe)
Stahllegierung

Resonanzkästen
Unter jeder Klangplatte befindet sich ein abgestimmter Resonanzkasten aus Holz

Hämmerchen
Holzkern mit Filz überzogen. Nach der Tiefe wird das Filz dicker, um einen weicheren Klang zu erzeugen

Stimmung
Chromatisch, gleichschwebend temperiert meist auf 442 Hertz gestimmt (je nach Stimmtonhöhe des Orchesters zwischen 442–446 Hertz)