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  • Sinfonie Nr. 3 - Scherzo
  • The Perpetrator - Timpani

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Pauken
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Pauke - Notation

Moderne Notation

Nichttransponierend immer im Bassschlüssel.

Eine detaillierte und präzise Notation des dynamischen Verlaufs der Paukenstimme ist zu empfehlen, da die Pauke eine enorme dynamische Bandbreite zu bieten hat. Auch die Fähigkeit, andere Instrumente zu übertönen, muss beachtet werden.

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts werden in Partituren vermehrt Angaben über die Art der Schlägel gemacht. Im 20.Jahrhundert werden Schlägelwechsel mittels eigener Schlägelsymbole präzise notiert. Dies gilt für die Pauken sowie auch für alle anderen Schlaginstrumente.

Historische Notation

Bis um etwa 1800 wurden die Pauken transponierend notiert. Die Töne wurden im Bassschlüssel und ohne Vorzeichen als C und G notiert, egal in welcher Tonart das Stück stand. Am Beginn des Stückes wurde der tatsächliche Klang der Pauken dazugeschrieben: Timpani in C und G, B und F, D und A.

Dies war solange sinnvoll, als die Pauken nur Tonika und Dominante zu spielen hatten. Deswegen nannte man die größere Pauke auch G-Pauke, die kleinere C-Pauke. Als – seit Beethoven – auch andere Töne verlangt wurden, begannen die Komponisten klingend zu notieren.