
Mit Flow Presets haben Sie direkten Zugriff auf die wichtigsten Parameter eines Instruments, seine Artikulationen und allgemeinen Klangeinstellungen in der Flow-Ansicht des Synchron Players. Die Darstellung ist in diese drei Kategorien eingeteilt; darunter befindet sich die virtuelle Tastatur. Sobald Sie ein Instrument aus der Preset-Liste ausgewählt haben, öffnet sich die Instrumentenansicht.

Instrument / Tone
Der Abschnitt Instrument zeigt eine symbolische Darstellung des gewählten Instruments mit dem Preset-Namen als Überschrift. Klicken Sie auf das Feld, um zu einem anderen Instrument zu wechseln. Per Klick auf den Info-Hub rechts oben können Sie die Info-Tour starten oder einen Link zu unserer Instrumentenkunde-Seite Vienna Academy öffnen.
Der Fader Dynamics unter dem Instrument ist standardmäßíg entweder dem Modwheel (MIDI CC1) oder der Anschlagstärke zugewiesen – bei den langen Noten im Beispiel unten ist es das Modwheel, so dass sie die Lautstärke eines Tones durch Änderung des Controllerwerts beeinflussen können. Wenn Sie ein Blasinstrument spielen oder Ihre Hände für andere Dinge freihalten wollen, können Sie z. B. auch einen Breath Controller (MIDI CC2) verwenden. Staccatos und andere kurze Artikulationen reagieren auf die Anschlagstärke, da es hier wenig Sinn macht, die Lautstärke einer Note zu verändern, während sie erklingt.

Im Feld Tone werden drei weitere Werte bereitgestellt, die eine wichtige Rolle dabei spielen können, ein Stück wirklich zum Leben zu erwecken:
Humanization (MIDI CC27) bestimmt den Prozentsatz von nicht exakt im Zeitmaß gespielten Noten – also eine Art Gegen-Quantisierung, die das notwendige Maß an Unvollkommenheit einbringt.
Timbre (MIDI CC8) wirkt sich auf den Klang des Instruments aus, so dass es heller oder dunkler klingt.
Expression (MIDI CC11) ist eine Art zweiter Laustärkeregler, mit dessen Hilfe die Gesamtlautstärke noch feiner justiert werden kann.
Articulation / Performance
Das Feld Articulation beinhaltet gewissermaßen alle Patches des Instruments. Im oberen Bereich werden die verfügbaren Artikulationen mit ihren Keyswitches angezeigt, die auch auf der virtuellen Tastatur des Synchron Players farblich markiert sind. Natürlich kann man zum Wechseln auch auf einen der Artikulations-Buttons klicken.

Der Performance-Bereich zeigt alle Spielweisen der gewählten Artikulation. In manchen Fälle kann dies recht einfach aussehen: Beim Staccato gibt es nur die Option, „bold“ oder „agile“ zu spielen, was noch dazu von der Spielgeschwindigkeit kontrolliert wird. Lange Noten haben meist mehr Auswahlmöglichkeiten, die sich je nach Instrument unterscheiden können:
Legato kann mit MIDI CC3 an- und ausgeschaltet werden. Ist die Artikulation „Universal“ ausgewählt, wird der Legato-Schalter durch einen Drehregler ersetzt, mit dem man zwischen normalem Legato und Tremolo faden kann.
Wenn legato aktiviert ist, wird ein weiterer Button angezeigt, mit dem man Transition – den Übergang zwischen zwei Noten – mit dem Haltepedal des Keyboards (MIDI CC64) auf Legato bzw. Portamento stellen kann.
First note hängt von der Anschlagstärke ab und bestimmt das Attackverhalten einer Note.
Am anderen Ende eines Tons wechselt Release mit Hilfe von MIDI CC4 z. B. zwischen „normal“ und „soft“.
Manche Instrumente, wie etwa die Flöten der Prime Edition, haben auch einen Vibrato-Fader auf MIDI CC20, mit dem man zwischen Patches mit und ohne Vibrato crossfaden kann.
Sound
Der Sound-Bereich dient zur Auswahl einer Grundeinstellung des Mixers durch Klicken auf eines der Standard- oder FX-Mixer Presets.
Mic Balance (MIDI CC61) bestimmt die Balance zwischen nahen und Umgebungsmikrofonen. Eine Ausnahme davon bilden die Duality Strings: Stage Balance gestattet die Wahl des jeweiligen Anteils von Stage A, dem großen Saal mit symphonischen Ensembles, und Stage B, dem kleineren und intimeren Aufnahmestudio mit Kammerensembles, um deren Mischung Ihren eigenen Vorstellungen anzupassen.
FX/Reverb (MIDI CC5) stellt den Anteil des diesem Fader zugewiesenen Effekts ein.
Zu guter letzt ist Output Volume (MIDI CC63) dafür zuständig, wieviel von dem, was sie tun, aus dem Synchron Player herauskommt …
