PLAY

Der PLAY-Tab stellt Ihnen die etwa für Aufnahmesessions oder Live-Auftritte notwendigen Kontrollfunktionen des Players zur Verfügung.

  1. Der Schalter SPREAD / REGULAR ist eine Art Sub-Preset mit unterschiedlicher Transponierung und Spielumfang, mit dem zwischen zwei verschiedenen Tastaturbelegungen gewechselt werden kann.
    Die Standardeinstellung für „Regular“ entspricht dem üblichen Spielumfangs von Orgelmanualen (C2–A6) und dem Pedal (C2–F4), während „Spread“ einem Master-Keyboard mit 88 Tasten angepasst ist; hier reicht das Pedal von C1 bis B2 und die Manuale von C3 bis A7. Um dieses erweiterte Layout unterzubringen, wechseln auch die Keyswitches für Bänke nach C0–B0 und die für Kombinationen nach C~–B~.

  2. ROOM TONE bestimmt die Lautstärke des natürlichen Umgebungsgeräusches der Orgel in der Spielerposition, wie es auch schwach zu hören ist, wenn die Orgel nicht gespielt wird. Ein Rechtsklick zeigt die Controller-Optionen. Bitte beachten Sie, dass Room Tone nach 30 Minuten deaktiviert wird, wenn kein Ton erklingt (bzw. kein Note-On erfolgt).

  3. SWELL simuliert den Effekt von Pfeifen in einem Schwellkasten. 100% entspricht einem vollständig offenen Schwellkasten und somit ungedämpftem Klang. Je niedriger der Wert, desto stärker die Dämpfung. Werksseitig ist der Controller von SWELL auf MIDI CC11 gelegt. Per Rechtsklick können Kanalrouting und Controller-Optionen bearbeitet werden.

  1. TREMULANT verändert die Luftzufuhr und bewirkt so einen Tremolo- und leichten Vibratoklang. Werksseitigist der Controller für TREMULANT auf MIDI CC20 gelegt. Per Rechtsklick können Kanalrouting und Controller-Optionen bearbeitet werden.

  2. TREM SPEED stellt die Frequenz von TREMULANT auf einer Skala von 0 bis 10 ein. Rechtsklick zum Bearbeiten der Controller-Optionen.

  3. TUNING definiert die Grundstimmung zwischen 420 und 460 Hz. Ziehen oder zur Eingabe eines numerischen Wertes doppelklicken. Cmd/Ctrl-Klick setzt zurück auf 440 Hz.

  4. Mit OCTAVE und SEMITONE können die Samples auf eine andere Tastaturposition verlagert werden. Wird z.B. der Oktavwert um 1 erhöht, erklingt beim Anschlagen von C5 der normalerweise auf C6 gespielte Ton (die tatsächliche Tonhöhe hängt bei der Orgel von der Registrierung ab). Ebenso verhält es sich mit dem Halbton-Wert. Auf diese Weise können Sie die Tastatur an Ihre Erfordernisse anpassen – auch, wenn Sie etwa andernfalls in einer Ihnen nicht vertrauten Tonart spielen müssten. Wie TUNING können auch diese Parameter durch Ziehen oder Doppelklick und numerische Eingabe verändert und mit Cmd/Ctrl-Click auf 0 zurückgesetzt werden.

  5. Der Name der aktiven Kombination kann per Doppelklick geändert werden.

  6. Befindet sich der Mauszeiger über einem Stop (Register), wird dessen Name rechts über den Werkblöcken angezeigt. Wie beim COMBINE-Tab können Stops aktiviert und deaktiviert sowie ihre Parameter bearbeitet werden, so dass auch hier schnelle Änderungen und Anpassungen am Instrument möglich sind.